SCHNEEABFUHR IM KOMMUNALEN WINTERDIENST

Fuer die Verpflichtung der Staedte und Gemeinden zur Schneeabfuhr gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Sie ergibt sich aus der Gewaehrleistung der Verkehrssicherheit im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht.Das Fachgebiet Strassenentwurf und Strassenbetrieb der Technischen Hochschule Darmstadt hat in einer Pilotstudie bei 120 deutschen Kommunen (alte Bundeslaender) eine Umfrage zur Praxis der Scheeabfuhr und -deponierung durchgefuehrt. Nicht zuletzt aufgrund der schneearmen Winter der letzten Jahre hat fuer drei von vier Kommunen die Schneeabfuhr keine oder nur geringe Bedeutung. Nur jede achte Stadt misst dieser Winterdienstaufgabe grosse bis sehr grosse Bedeutung bei. Wesentliche Bereiche, in denen Schnee abgefahren werden muss, sind die Innenstaedte, Fussgaengerzonen sowie Kreuzungen, Einmuendungen und Fussgaengerueberwege im Bereich von Hauptverkehrsstrassen. Obwohl nur cirka 4 Prozent der Gesamtkosten fuer den Winterdienst fuer die Schneeabfuhr anfallen, werden zwei Drittel der Leistungen von Privatfirmen erbracht. Ausfuehrlich werden Umweltgesichtspunkte bei der Deponierung und Beseitigung des abgefahrenen Schnees behandelt. Dabei wird die Problematik des Einbringens von Raeumschnee in die Kanalisation, in oberirdische Gewaesser sowie die Ablagerung auf unbefestigten Plaetzen anhand von Untersuchungsergebnissen diskutiert.

Language

  • German

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  • Pagination: 808-12
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  • Accession Number: 01242037
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:25AM