WARTEZEITEN AN FESTZEITGESTEUERTEN LICHTSIGNALANLAGEN UNTER ZEITLICH VERAENDERLICHEN (INSTATIONAEREN) VERKEHRSBEDINGUNGEN

Aus der Literatur sind verschiedene Naeherungsformeln fuer die Berechnung der mittleren Wartezeit an Lichtsignalanlagen bei zeitlich veraenderlicher Verkehrsstaerke bekannt. Diese Formeln sind verschiedentlich angezweifelt worden. Hier wird ein neuer Rechenansatz vorgestellt. Er benutzt das Verfahren der Markow-Ketten mit numerischer Loesung. Dadurch gelingt es, die Rueckstaulaengen und Wartezeiten an Lichtsignalanlagen exakt zu berechnen. Es ist auch moeglich, dabei gestoerte Zeitlueckenverteilungen zu beruecksichtigen und so realistische Verhaeltnisse darzustellen. Dabei zeigt sich, dass die bekannten Formeln von Akcelik zu unrealistischen Ergebnissen fuehren. Deshalb und weil die Technik der Markow-Ketten fuer eine direkte praktische Anwendung ungeeignet ist, wurde eine neue Naeherungsformel fuer die mittlere Wartezeit hergeleitet. Diese beschreibt sowohl die theoretisch exakten Werte als auch empirisch gestuetzte mittlere Wartezeiten sehr gut. Mit der neuen Loesung kann auch die Verteilung der Rueckstaulaengen besser als bisher ermittelt werden. Dazu sind neue graphische Tafeln fuer die 95 Prozent-Rueckstaulaenge angegeben. Die Formeln sind auch bereits in Rechenprogrammen fuer die Signalplanung integriert.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241867
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:20AM