ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN FUER DEN LEBENSBEREICH STRASSENVERKEHR. DIE KULTUSMINISTER-EMPFEHLUNG ZUR VERKEHRSERZIEHUNG WIRD DERZEIT UEBERARBEITET

Die Empfehlung zur Verkehrserziehung der Deutschen Kultusministerkonferenz (KMK) aus dem Jahr 1972 kann trotz einiger Maengel als der erste massgebliche Versuch gelten, die verkehrspaedagogischen Aufgaben der Schulen durchdacht und entscheidend gepraegt zu haben. Die derzeit anstehende Neufassung koennte einige Maengel beheben und zugleich mittlerweile wichtig gewordene Erweiterungen der Zielsetzungen einbeziehen. Erziehungswissenschaftlich gesehen koennen Sicherheits- und Bildungsaspekt eine inhaltliche Einheit bilden, wie eine Betrachtung von Bildungszielen beziehungsweise gesellschaftlichen Anliegen zeigt. Eine spezielle Taxonomie von verkehrspaedagogischen Zielen wird in diesem Zusammenhang vorgestellt. Nach einer Eroerterung neuerer erziehungswissenschaftlicher Entwicklungen werden mit sieben Thesen aktuelle verkehrspaedagogische Perspektiven beschrieben, in denen unter anderem die Fort- und Weiterbildung von Verantwortlichen verkehrspaedagogischer Arbeit und die oekologische beziehungsweise systemische Ausrichtung verkehrspaedagogischer Zielsetzungen eine besondere Bedeutung erfahren. (A) Erweiterte Fassung eines Vortrags am 30. Oktober 1992 im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universitaet-Gesamthochschule Essen.

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  • German

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  • Accession Number: 01241822
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:19AM