VERKEHRSVERHALTEN IM WEST-OST-VERGLEICH ANHAND ALLGEMEINER VERKEHRSKENNWERTE

Der Bundesminister fuer Verkehr beauftragte die TU Dresden, das Verkehrsverhalten und seine Veraenderungen in den neuen Bundeslaendern zu analysieren. Die Verkehrsbefragungen KONTIV 1989 und SrV-Plus 1991 bieten dazu die Grundlage. Der Entwicklungsstand und -trend wird anhand allgemeiner Verkehrskennwerte im West-Ost-Vergleich aufgezeigt. Die noch bestehenden Unterschiede im Verkehrsverhalten der Personen zwischen West und Ost resultieren aus den getrennten Entwicklungen des 40 Jahre geteilten Deutschlands. Der Beitritt Ostdeutschlands zur Bundesrepublik Deutschland und die damit verbundene Uebernahme der westlichen Rechts-, Staats- und Wirtschaftsform zieht einen Angleichungsprozess nach sich, der auch das Verkehrsverhalten einschliesst. In dem Masse, wie sich Niveauunterschiede zwischen West und Ost hinsichtlich Einkommen und Pkw-Besitz ausgleichen, werden sich noch bestehende Unterschiede im Verkehrsverhalten und in der Verkehrsmittelwahl abschwaechen oder gaenzlich schwinden. Es gibt keine Anzeichen fuer eine eigenstaendige Verkehrsentwicklung in den neuen Bundeslaendern. Das Verkehrsverhalten tendiert zum verkehrlichen Verhaltensmuster des Westens. Die kuenftige Verkehrsentwicklung ist deshalb in einem gesamtdeutschen und europaeischen Rahmen zu sehen.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241743
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:17AM