ERFAHRUNGEN MIT DEM CDF-VERFAHREN ZUR PRUEFUNG DES FROST-TAUSALZ-WIDERSTANDES VON BETON

Die Dauerhaftigkeit von Betonbauwerken spielt neben der Festigkeit eine wesentliche Rolle. Dabei ist fuer den Strassenbau der Frost-Tausalz-Widerstand von entscheidender Bedeutung. In der deutschen Normung ist kein Pruefverfahren zur Bestimmung des Frost-Tausalz-Widerstandes gegegeben. Es existiert lediglich eine Empfehlung des Arbeitsausschusses DIN 1048 zu Durchfuehrung der Pruefung. Es erscheint wuenschenswert und ist vorgesehen, innerhalb der europaeischen Normung ein Verfahren zur direkten Pruefung des Frost-Tausalz-Widerstandes festzulegen. Als geeignetes Verfahren, dessen Ergebnisse auf die Praxis uebertragbar sind und das eine eindeutige Unterscheidung zwischen gutem, mittlerem und schlechtem Beton hinsichtlich des Frost-Tausalz-Widerstandes ermoeglicht, wird hier das CDF-Verfahren (Capillary Suction of De-Icing Chemicals and Freeze-Thaw Test) vorgeschlagen. Die Pruefung erfolgt mit 28 Frost-Tau-Wechseln (FTW), nachdem die Belastungsflaeche vorher 7 Tage durch Eintauchen die Pruefloesung (3-prozentige NaCl-Loesung) kapillar aufnehmen konnte. Nach jeweils vier beziehungsweise sechs FTW wird die Abwitterung gemessen, ausgedrueckt in Gramm pro m2. Die Ergebnisse von Pruefserien zeigen die gute Eignung des Verfahrens, die geringe Pruef- und Vergleichsstreuung und die hohe Trennschaerfe.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241659
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:15AM