WIEDERVERWENDUNG VON ASPHALT UND PECHHALTIGEN AUSBAUSTOFFEN

Die Wiederverwendung von Strassenausbaustoffen hat nach dem Abfallgesetz Vorrang vor einer Entsorgung. Praktische Erfahrungen hinsichtlich der bautechnischen Moeglichkeiten und maschinentechnische Entwicklungen ermoeglichen es heute, selbst mehr als 50 Prozent Asphaltgranulat ohne Qualitaetseinbussen bei der Herstellung neuer Asphaltgemische wiederzuverwenden. Bei der Wiederverwendung pechhaltiger Ausbaustoffe sind technologisch und im Hinblick auf Umweltgesichtspunkte noch Fragen offen. Unterschiedliche Regelungen der Bundeslaender werden beispielhaft erlaeutert. Hierin werden noch unterschiedliche Grenzwerte fuer Pechgehalte im Ausbaustoff fuer die Wiederverwendung in ungebundenen Schichten oder auch als Asphalt genannt. Erprobungsstrecken sollen zeigen, ob mit Bitumenemulsion alleine oder nur mit Zusatz von Zement oder ob auch Zement alleine standfeste Schichten hergestellt und eine dauerhafte umweltvertraegliche Umhuellung erreicht werden koennen. Das "Merkblatt fuer die Wiederverwendung pechhaltiger Ausbaustoffe im Strassenbau unter Verwendung von Bitumenemulsion" gibt als vorzugsweises Einsatzgebiet die obere Lage der Frostschutzschicht an und nennt weitere Kriterien fuer die Anordnung im Strassenoberbau. Grenzwerte fuer die Einstufung in pechhaltig und pechfrei, das heisst in Asphalt liegen bundeseinheitlich nocht nicht vor. Ein Ablaufschema fuer die Bewertung pechhaltiger Strassenausbaustoffe wird vorgestellt. Eine im April veroeffentlichte Regelung zum Arbeitsschutz wird im Arbeitskreis "Umweltfragen" Grundlage fuer die Diskussion eines Grenzwertes sein.

Language

  • German

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  • Pagination: 476-81
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Subject/Index Terms

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  • Accession Number: 01241299
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:06AM