ENTWICKLUNG EINES VERFAHRENS ZUR BESTIMMUNG DER WASSERDURCHLAESSIGKEIT VON TRAGSCHICHTEN OHNE BINDEMITTEL

Es wurden Laborverfahren und Feldverfahren entwickelt, mit denen eine Eignungspruefung des fuer den Bau von ungebundenen Tragschichten vorgesehenen Materials im Labor und eine Kontrollpruefung der eingebauten Tragschicht moeglich ist. Es werden jeweils zwei Versuchsanordnungen vorgeschlagen, die die Bestimmung der zwei unterschiedlichen Durchlaessigkeitsbeiwerte in horizontaler (k(index h)) und in vertikaler (k(Index v)) Richtung ermoeglichen. Die Laborversuche orientieren sich an dem Vorschlag in DIN 18 130 zur Bestimmung der Durchlaessigkeit grobkoerniger Boeden, der Versuchsanordnung mit konstanter Druckhoehe. Zusaetzlich zu einem Versuchszylinder wurde ein Versuchskasten entwickelt, der eine Durchstroemung senkrecht zur Einbaurichtung und damit die Bestimmung von k(index h) erlaubt. Die Feldversuche stellen Infiltrationsversuche dar, bei denen Wasser von einer definierten Quellenform aus in den Boden einstroemt. Zur Bestimmung von k(index h) und k(Index v) werden zwei Versuchsanordnungen gewaehlt: eine Kreisquelle an der Oberflaeche und ein in den Boden gerammter, gelochter Hohlstab, durch den das Wasser in die Tragschicht einstroemt. Gemessen werden die einstroemende Wassermenge und der Ausgangswasserdruck an der Quelle. Die Infiltrationsstroemungen wurden theoretisch betrachtet und numerisch mit der FEM analysiert. Die Berechnung der k-Werte aus den bei den Versuchen gemessenen Groessen erfolgt ueber die aus der numerischen Analyse gewonnenen Formeln und Diagramme. Feldversuchs- und Laborversuchsergebnisse zeigten gute Uebereinstimmung.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241296
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:06AM