ZUR ZUGVISKOSITAET VON ASPHALTEN BEI HOHEN UND TIEFEN TEMPERATUREN

Kern der Arbeit ist die Erforschung der Zugviskositaet von Asphalten, definiert als Quotient aus der auf ein Prisma oder eine Scheibe einwirkenden Zugspannung und der sich einstellenden Dehngeschwindigkeit. Die Zugviskositaet ist von besonderer Bedeutung fuer die Beschreibung thermisch induzierter Zugspannungen infolge behinderter Dehnungen (besonders wichtig zum Beispiel fuer Brueckenbelaege, die zugleich Abdichtungsfunktionen haben). Die Berechnung der kryogenen (abkuehlungsbedingten) Zugspannungen ist mit dem Maxwellmodell moeglich, wenn E-Modul und Zugviskositaet bekannt sind. Ausgehend von den bisherigen Verfahren zur Messung der Viskositaet wird der Retardationsversuch einschliesslich Software beschrieben, der es erlaubt, die Viskositaet von Asphalten bei hohen und tiefen Temperaturen zu bestimmen. Prinzip ist die Messung der Laengenaenderungen eines Probekoerpers gegen die Zeit bei sprungartig eingebrachter einaxialer Zuspannung mit dem Ergebnis einer Zeit-Verformungs- oder Zeit-Dehnungskurve, aus der die Zugviskositaet von Asphalten bestimmt werden kann. Die Untersuchungsmethodik ist eingehend beschrieben. Die Auswertung erfolgte nach zwei Verfahren unter Beruecksichtigung des Einflusses von Zusammensetzung, Temperatur und Spannung. In den Schlussfolgerungen werden Aussagekraft und Bedeutung des Verfahrens dargelegt und Empfehlungen fuer den Einsatz des Tests mit Beruecksichtigung der herkoemmlichen Verfahren gegeben.

  • Authors:
    • HASE, M
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

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  • Accession Number: 01241156
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:03AM