VERSICKERN VON REGENWASSER MIT BETONPFLASTER - EIN WIDERSPRUCH?

Niederschlagswasser aus dem Bereich von bebauten und befestigten Flaechen ist als Abwasser zu betrachten. Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre haben aber ergeben, dass es aus oekologischen Gruenden durchaus wuenschenswert ist, anfallendes Niederschlagswasser von Gruenflaechen, unbefestigten Flaechen, Schulhoefen, Spielplaetzen, Fussgaengerwegen und -zonen, Radwegen, Parkplaetzen und wenig befahrenen Strassen (Wohnstrassen) an Ort und Stelle zu versickern, anstatt es aufwendig einem Vorfluter zuzuleiten. Damit ist ein erhebliches Entsiegelungspotential in der Bundesrepublik Deutschland gegeben. Besonders geeignet ist fuer diesen Zweck Betonsteinpflaster. Mit ihm kann durch entsprechend ausgebildete Fugen, aber auch durch eine durchlaessige Betonzusammensetzung, das anfallende Regenwasser, selbst bei Starkregenereignissen, versickert werden. Um eine derartige Versickerung zu gewaehrleisten, sollten die Tragschichten unter dem Pflaster und das Erdplanum Versickerungsraten von cirka 200 Liter pro Sekunde und Hektar aufnehmen koennen. Die heute gegebenen vielfaeltigen Moeglichkeiten von Pflasterbefestigungsarten, bis hin zu Rasensteinen, sind nicht nur oekologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, wie Ausfuehrungsbeispiele und Kostenangaben belegen. Umfangreiche Literaturangaben ermoeglichen ein vertieftes Studium der angesprochenen Problemstellungen.

  • Authors:
    • LODERS, T
    • ZANKER, G
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241154
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:03AM