GESAMTWIRTSCHAFTLICHE BEWERTUNG VON STRASSENBAUPROJEKTEN - VERFAHRENSFORTSCHREIBUNG UND DURCHFUEHRUNG DER BERECHNUNGEN

Das Bewertungsverfahren zur Aufstellung des Bundesverkehrswegeplanes 1992 basiert in seinen Grundzuegen auf der Bewertungsmethodik des Bundesverkehrswegeplans 1985. Fuer die Fortschreibung des Verfahrens wurde die Bewertungsmethodik modernisiert, raeumlich um das Gebiet der ehemaligen DDR erweitert und den veraenderten Rahmenbedingungen angepasst sowie in den Wertansaetzen aktualisiert. Die Verfahrensfortschreibung erfolgte, mit Ausnahme der Schadstoffbewertung, unter Beibehaltung beziehungsweise Verfeinerung bisheriger Bewertungsmethoden sowie unter Beruecksichtigung der Preisentwicklung und veraenderter Strukturen des Fahrzeugbestandes. Die Bewertung massnahmebedingter Umwelteffekte beruecksichtigt veraenderte Ansprueche an die Umweltqualitaet und neue Ergebnisse der Schaetzung luftverschmutzungsbedingter gesellschaftlicher Kosten. Alternativ zum bisherigen Verfahren werden staedtebauliche Verbesserungspotentiale auf der Grundlage von Kosten des Strassenrueckbaues bewertet. Das aktualisierte Programm ermoeglichte die Ueberpruefung von rund 1.500 Gross- und Kleinprojekten auf ihre volkswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und die staedtebauliche Bewertung von ueber 200 Grossprojekten in kurzer Zeit. Mit der Bestimmung des Nutzen-Kosten-Verhaeltnisses eines jeden Projektvorschlags konnten laenderbezogene Rangreihungen aufgestellt werden. Die Einbeziehung der oekologischen Risikoeinschaetzungen und der staedtebaulichen Beurteilungen sowie weitere Entscheidungskriterien fuehrten im Rahmen der zur Verfuegung stehenden Finanzmittel zu dem Entwurf des BVWP 92.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 72-6
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241104
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:02AM