OEPNV-BESCHLEUNIGUNG DURCH LICHTSIGNALSTEUERUNG - EINSATZERFAHRUNG IN SAARBRUECKEN

Die Foerderung und Bevorzugung des OEPNV ist Bestandteil des gesamtstaedtischen Verkehrskonzeptes in Saarbruecken, zu dem des weiteren die Parkierung, die Netzsteuerung mit anspruchsvoller Lichtsignaltechnik und Elemente wie Pfoertneranlagen, verkehrsabhaengige Signalisierungen, Stauraumueberwachungen, die Strassenraumgestaltung, die Einfuehrung von Tempo 30-Zonen, die Foerderung des Radverkehrs und als teuerste Massnahme die Wiedereinfuehrung der Strassenbahn nach Karlsruher Vorbild gehoeren. Die Massnahmen, die das Bussystem betreffen, sind nicht allein verkehrstechnischer Art und auf den Fahrweg und die Signalisierung bezogen, sondern sie erfassen auch Komponenten wie Angebot, Betrieb, Fahrzeug, Haltestelle und Fahrgastbedienung. Sie wurden 1985 begonnen und konnten bis Ende 1992 in wichtigen Abschnitten, wie zum Beispiel die Komplettierung des Busspuren- und Pfoertneranlagen-Systems, weitgehend abgeschlossen werden. Durchgefuehrte Vorher-Nachher-Reisezeitanalysen zeigen, dass die zunaechst erwartete Reduzierung der Wartezeit an Lichtsignalanlagen auf etwa ein Drittel des urspruenglichen Wertes ueberwiegend uebertroffen werden konnte; ein Fuenftel war meist erreichbar. Auf der rund 4 km langen Hauptlaengsachse durch die Stadt wurden in Richtung und Gegenrichtung trotz Festzeitsteuerung und ohne Funkbeeinflussung sogar haeufig Fahrten ohne Wartezeiten an Lichtsignalanlagen durchgefuehrt. Von grosser Bedeutung bei der Reisezeit ist jedoch nicht nur die Verkuerzung der Reisezeit, sondern auch die Vermeidung von Verspaetungen und damit verbunden die Erhoehung der Puenktlichkeit.

  • Authors:
    • Haeckelmann, P
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01241096
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:01AM