GESUNDHEITSBEDROHENDES BENZOL

In der Bundesrepublik Deutschland wurden 1992 insgesamt 56.100 Tonnen Benzol in die Luft emittiert. Den Hauptanteil dieser Emissionen traegt mit mehr als 90 Prozent der Verkehr. Es werden moegliche Gesundheitsgefahren sowie Untersuchungen zu Emissionsminderungsmassnahmen vorgestellt und die politischen Rahmenbedingungen diskutiert. Die von der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Schutz des Menschen und der Umwelt" vorgeschlagenen Emissionsminderungsmassnahmen wie die Umstellung der Raffinationsverfahren fuer Treibstoffe auf benzolarme Verfahren analog der in den USA eingesetzten Verfahren sowie eine Effektivitaetssteigerung von Katalysatoren und eine Umsetzung der 21. BImSchV (Gaspendelverordnung) werden vorgestellt. Als Hemmnisse einer Verordnung werden fehlende, europaweit gueltige Vorgaben der EU sowie das steigende Verkehrsaufkommen gewertet. Kritisiert wird auch die 23. BImSchV, welche verkehrsbeschraenkende Massnahmen erst bei einer Ueberschreitung eines Benzolgrenzwertes vorsieht, welcher dem Vierfachen des Vorschlags des Laenderausschusses fuer Immissionsschutz entspricht.

  • Authors:
    • ENGELHARDT, C
  • Publication Date: 1995

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 147-8
  • Serial:
    • Umwelt
    • Volume: 25
    • Issue Number: 4
    • Publisher: VDI Nachrichten

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01240587
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:29AM