DIAGNOSTIK UND REHABILITATION AUFFAELLIGER KRAFTFAHRER IM SPANNUNGSFELD VON GESETZGEBUNG UND VERRWALTUNGSPRAXIS

Nach einfuehrenden Bemerkungen ueber Inhalt und Umfang der Aus- und Weiterbildung von Moderatoren der Gesellschaft fuer Ausbildung, Fortbildung und Nachschulung (AFN) wird ueber die schwierige Zusammenarbeit von Gesetzgebung, Strafjustiz, Verwaltung und Verkehrspsychologie berichtet. Nach fast 25 Jahren seit Beginn der Durchfuehrung von Nachschulungskursen fuer alkoholauffaellige Kraftfahrer gibt es mit Ausnahme der "besonderen Nachschulungskurse" im Zusammenhang mit dem Fuehrerschein auf Probe keine gesetzliche Regelung. Unkritische Kompetenzzuschreibungen wirken sich erschwerend auf die verkehrspsychologische Taetigkeit aus. Partikularistischer Kluengel und kurzsichtige Profilierungsversuche schaden langfristig dem Ansehen der Verkehrspsychologie und koennen ueberfaellige Gesetzgebungsverfahren behindern. Im Gegensatz zu Medizinern scheinen Verkehrspsychologen gegenueber manchen Behoerden staendig in Rechtfertigungszwaengen zu sein. Es wird die Hoffnung vorgetragen, dass sich mit dem Erscheinen des "Psychologisches Gutachten Kraftfahreignung" eine Loesung dieses Problems ergibt. Beitrag zum Arbeitskreis VerkehrspsychologInnen als Mitgestalter von Gesetzen. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, IDS-Nummer 334582.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01240566
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-925559-74-4
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:29AM