EINSTELLUNGSMESSUNGEN ZUM MODELLVERSUCH 30/50 IN GRAZ

Am 1.9.92 wurde in Graz der Modellversuch "Tempo 30 - ausgenommen Vorrangstrassen" gestartet. Dabei wurde auf bauliche Massnahmen zur Temporeduktion weitgehend verzichtet. Es wird ueber Meinungsbefragungen zu 3 Zeitpunkten (vor Einfuehrung, 1 Monat sowie 6 Monate nach Einfuehrung der Massnahme) berichtet. Unter anderem zeigten sich folgende Ergebnisse: Im Laufe der Erfahrung mit dem Modellversuch steigerte sich die Akzeptanz deutlich. Am wenigsten war dies bei den Pkw-Lenkern der Fall, jedoch mit den groessten Zuwachsraten, letzteres insbesondere deshalb, weil befuerchtete Nachteile ausblieben. Gleichzeitig mit der Einstellung zu Tempo 30 wuchs auch die Bereitschaft zur Einhaltung des Limits. Als wirkungsvolles Motiv fuer die Befuerwortung des Tempo 30 erwies sich von Anfang an die Verkehrssicherheit; Umweltverbesserungen wurden zunaechst skeptisch bis negativ beurteilt. Beitrag zum Arbeitskreis VerkehrspsychologInnen als Mitgestalter von Gesetzen. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, IDS-Nummer 334582.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01240565
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-925559-74-4
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:29AM