STRASSENRAUMGESTALTUNG IM VORHER-NACHHER-VERGLEICH

Bis zur Mitte der achtziger Jahre galt die Regel fuer die Verkehrsplanung, den Querschnitt von Freilandstrassen mit unverminderter Breite durch den Ort zu ziehen. Das fuehrte zu einem starken Anstieg der Fahrgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugverkehrs in den Ortschaften und damit zu deutlich negativen Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und die Lebensqualitaet in den Orten. In der zweiten Haelfte der achtziger Jahre kam es zu einem Umdenken in der Strassenplanung. Durch eine Neuaufteilung des vorhandenen Strassenraumes gelang es, dem nicht motorisierten Verkehr mehr Raum als bisher zur Verfuegung zu stellen. Mehrere umgestaltete Hauptverkehrsstrassen wurden untersucht und in Form eines direkten Vorher-Nachher-Vergleichs die Auswirkung der Umgestaltungsmassnahmen ermittelt. Dabei zeigt sich, dass die Verminderung der Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs, die Verkehrssicherheit insgesamt (inklusive Fussgaenger und Radfahrer) nachhaltig positiv veraendert wurde und das Verkehrsaufkommen des nicht motorisierten Verkehrs in den Ortschaften zugenommen hat. Daraus folgt: Mit dem Einsatz von verhaeltnismaessig geringen finanziellen Mitteln waere es moeglich, auf Hauptverkehrsstrassen im Ortsgebiet Verbesserungen zum Verkehrsablauf, zur Verkehrssicherheit und hinsichtlich der Lebensqualitaet zu erreichen. (A)

  • Authors:
    • ZIBUSCHKA, F
  • Publication Date: 1995

Language

  • German

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  • Pagination: 3-6
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  • Accession Number: 01240328
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:23AM