DOKUMENTATION "DIE VORBILD-GEMEINDEN 1994". FAHRRADFREUNDLICHE GEMEINDE. EINE INITIATIVE DES KURATORIUM FUER VERKEHRSSICHERHEIT UND DES ARBOE

Die Initiative "Fahrradfreundliche Gemeinde" wurde 1989 vom Kuratorium fuer Verkehrssicherheit in Wien und dem oesterreichischen Autofahrerclub ARBOe ins Leben gerufen. Diese Initiative soll dazu beitragen, den Stellenwert des Radverkehrs in der verkehrspolitischen Zielsetzung zu erhoehen, indem jene Gemeinden ausgezeichnet werden, die im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Gemeinden bereits gute Ansaetze bei der Fahrradfoerderung vorzuweisen haben. Im 6. Bewerbsjahr, 1994, wurden zusaetzlich zu fahrradfreundlichen Gemeinden auch fahrradfreundliche Institutionen ausgezeichnet. Ebenso wie in den letzten Jahren wurden im 6. Bewerbsjahr alle Gemeinden Oesterreichs aufgerufen, sich an der Initiative "Fahrradfreundliche Gemeinde" zu beteiligen. Grundlage fuer die Beteiligung am Bewerb bildete die Ruecksendung des ausgefuellten Fragebogens, der zugleich auch Denkanstoesse fuer Moeglichkeiten der Radverkehrsfoerderung vermittelte. Von den 2.349 moeglichen Teilnehmern haben 300 Staedte/Gemeinden den Fragebogen zurueckgesandt, was einer Teilnehmerquote von etwa 13 Prozent entspricht. Um die Teilnehmer besser untereinander vergleichen zu koennen, wurden die Staedte/Gemeinden in Gruppen, entsprechend ihrer Einwohnerzahl, eingeteilt: Gruppe 1: Gemeinden bis 2.000 Einwohner, Gruppe 2: Gemeinden von 2.001 - 5.000 Einwohner, Gruppe 3: Gemeinden von 5.001 - 10.000 Einwohner, Gruppe 4: Gemeinden von 10.001 - 20.000 Einwohner, Gruppe 5: Gemeinden ueber 20.000 Einwohner.Fuer die Bezirke Wiens wurde, ebenso entsprechend der Einwohnerzahl, folgende Gruppeneinteilung getroffen: Gruppe 1: Bezirke bis 30.000 Einwohner, Gruppe 2: Bezirke von 30.001 - 60.000 Einwohner, Gruppe 3: Bezirke von 60.001 - 75.000 Einwohner, Gruppe 4: Bezirke von 75.001 - 90.000 Einwohner, Gruppe 5: Bezirke ueber 90.000 Einwohner. Die Leistungen und Aktivitaeten der am Bewerb teilnehmenden oesterreichischen Staedte und Gemeinden wurden auf dem Gebiet der "Radfahrerfreundlichkeit" erfasst, analysiert, verglichen und die "Staedte und Gemeinden mit den besten Ansaetzen" ermittelt. Getrennt nach dem Bundesland und den Einwohnergruppen wurden die Daten der Frageboegen EDV-maessig aufbereitet und nach verschiedenen Beurteilungskriterien ausgewertet. Es wurden sowohl verkehrstechnische Kriterien, wie zum Beispiel Radverkehrsnetzlaenge, Relativierung der Netzlaenge der Radverkehrsanlagen zur Einwohnerzahl (km/Einwohner), Budgetansatz "Radverkehr" - relativiert zum Strassenbaubudget, Budgetansatz "Radverkehr" - relativiert auf die Einwohnerzahl, Dienstraeder in der Stadt/Gemeindeverwaltung, Anzahl der Radstaender - insgesamt/ueberdacht als auch Leistungen zur Hebung der Verkehrssicherheit in der Gemeinde wie zum Beispiel Programme oder Aktionen zur Hebung der Verkehrssicherheit fuer spezielle Zielgruppen (Kinder, Senioren ...), praktischer Verkehrsunterricht (Radfahrpruefungen), Veranstaltungen zu Fragen der Verkehrssicherheit sowie Foerderungsmassnahmen fuer den Radverkehr wie zum Beispiel lokale Oeffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung des Fahrradklimas, Aufklaerungsarbeit ueber die Vorteile des Verkehrsmittels Fahrrad, Information ueber verkehrsgerechtes Verhalten, Informationueber StVO-Veraenderungen und so weiter fuer die Beurteilung herangezogen.Die unter Zugrundelegung der genannten Kriterien praemierten Gemeinden und deren Leistungen zur Foerderung des Fahrradverkehrs werden einzeln beschrieben. (KfV/H)

  • Corporate Authors:

    KURATORIUM FUER VERKEHRSSICHERHEIT (KFV)

    OELZELTGASSE 3
    WIEN,   OESTERREICH  A-1031

    Auto-, Motor- und Radfahrerbund Oesterreichs (ARBOE)

    ,    

    KURATORIUM FUER VERKEHRSSICHERHEIT (KFV)

    ,    
  • Publication Date: 1995

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 77S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01240284
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:22AM