VERKEHRSVERMEIDUNG - VERKEHRSVERLAGERUNG - VERKEHRSLENKUNG FGSV-KOLLOQIUM 5.-6. MAI 1994 IN BONN

Anlaesslich eines Kolloquiums im Mai 1994 wurde versucht, die teilweise ziemlich emotionale Diskussion zu den drei Titelbegriffen zu versachlichen, in dem die Begriffe definiert sowie Potentiale und Folgewirkungen entsprechender Strategien aufgezeigt wurden. Dazu wurde zur Verkehrsvermeidung von Rommerskirchen vorgetragen, warum die Diskussion zu diesem Begriff haeufig so unsachlich gefuehrt wird und welche Umweltqualitaetsziele sich damit ueberhaupt erreichen lassen. Auch Willeke ging auf die Definitionsfrage ein und darauf, ob die Mobilitaet der Buerger und die Leistungskraft der Wirtschaft durch Verkehrsvermeidung eingeschraenkt wird. Koehl erteilte all denen eine Absage, die spuerbare verkehrsvermeidende Wirkungen durch stadt- oder landesplanerische Massnahmen erwarten. Das Thema Verkehrsverlagerung war in einen Block mit "Pull"-Massnahmen mit Referaten von Goebertshahn zur Regionalisierung, Schneider zu technisch-organisatorischen Massnahmen im OEPNV und Bracher zu Konzepten fuer den Fahrrad- und Fussgaengerverkehr sowie in einen Block mit "Push"-Massnahmen mit einem Ueberblick ueber entsprechende Massnahmen und ihre Wirksamkeiten (Wermuth), einer Abhandlung der Frage, was notwendiger Autoverkehr ist (Haag) und einem Referat zum Thema Road Pricing (Rothengatter) unterteilt. Beim Thema Verkehrslenkung wurde ebenfalls in drei Referaten ein Ueberblick ueber relevante Forschungen und Entwicklungen in Europa (Keller) gegeben, die Funktionen und Potentiale neuer Technologien (Haeussermann) dargestellt und ueber Erfahrungen bei der Zusammenarbeit und Vernetzung der Verkehrstraeger im Rahmen eines kooperativen Verkehrsmanagements (Lippert) berichtet. Der staedtische Wirtschaftsverkehr spielt, obwohl integraler Bestandteil des Verkehrsgeschehens, bei den meisten Ueberlegungen eine Sonderrolle. In einem Sonderblock wurden kurz die Ansprueche der daran Beteiligten, dass heisst der Kommunen, Versender und Empfaenger sowie des Transportgewerbes von Ruske dargelegt. Hoelterling erlaeuterte als einen Loesungsansatz Kooperationsformen von Transportunternehmen, waehrend sich Klaus mit neuen Verteilstrukturen fuer Waren und Gueter beschaeftigte.

  • Corporate Authors:

    FORSCHUNGSGESELLSCHAFT FUER STRASSEN- UND VERKEHRSWESEN

    KONRAD-ADENAUER-STR. 13
    KOELN,   DEUTSCHLAND BR  D-50996
  • Publication Date: 1995

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 95S
  • Serial:
    • Issue Number: FGSV-NR. 002/50

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01240215
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:21AM