UNTERSUCHUNG DER DICHTHEIT VON VAKUUMBETON GEGENUEBER WASSERGEFAEHRDENDEN FLUESSIGKEITEN

Betonbauwerke zum Schutz der Umwelt muessen so undurchlaessig sein, dass wassergefaehrdende Fluessigkeiten waehrend einer definierten Zeitdauer nicht durch den Beton hindurchwandern. Je dichter das Betongefuege, umso undurchlaessiger wird der Beton sein. Zur Erzielung eines dichten Gefueges stehen mehrere Massnahmen zur Verfuegung: Ein niedriger Wasserzementwert, guter Kornaufbau, nicht zuviel Zementleim, sorgfaeltige Nachbehandlung. Eine weitere Massnahme stellt das Vakuum-Verfahren dar, das Gegenstand vorliegender Untersuchungen ist. Bei der Herstellung von "Vakuumbeton" wird auf der Oberflaeche eines frischen Betons ein Teil-Vakuum erzeugt. Der hoehere Aussendruck der Umwelt verdichtet den Oberflaechenbereich des Betons, herausgepresstes Zugabewasser wird abgesaugt. Dies fuehrt im Oberflaechenbereich des Betons eine verminderte Porositaet herbei. Untersuchungen ergeben, dass "Vakuumbeton" (infolge der verminderten Porositaet im Bereich der Beton-Oberflaeche) eine erheblich geringere Durchlaessigkeit gegenueber organischen Fluessigkeiten besitzt als der nicht vakuumierte Ausgangsbeton. Innerhalb der Eindringzeit von kleiner oder gleich 100 Stunden beeinflussten die organischen Prueffluessigkeiten weder die Druckfestigkeit noch die chemisch-mineralogischen Eigenschaften eines Betons. (A) Titel in Englisch: Investigation of the permeability of vacuum-concrete against water polluting fluids; Titel in Franzoesisch: Etude de la permeabilite du beton a vide concernant des liquides defavorables pour l'eau.

  • Authors:
    • FREY, R
    • REINHARDT, H -
  • Publication Date: 1994

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01240118
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:18AM