HOHLRAUMGEHALT VON MINERALSTOFFGEMISCHEN FUER GUSSASPHALT

Eine rechnerische Bestimmung des Bindemittelbedarfes bei Gussasphalten ist nur moeglich, wenn der Hohlraumgehalt des Mineralstoffgemisches, der dem eingebauten Zustand entsprechen muss, bekannt ist. Eine Methode fuer eine solche Bestimmung des Hohlraumgehaltes enthielt frueher die DIN 1996, wobei neben der Rohdichte auch die Ruetteldichte des Mineralstoffgemisches benoetigt wurde. Das Verfahren zur Bestimmung der Ruetteldichte war wegen der mit der Handarbeit verbundenen subjektiven Einfluesse zu ungenau. Andere Verfahren, wie Versuche mit dem Marshall-Verdichtungsgeraet und die Bestimmung der Ruetteldichte durch die Einwirkung harmonischer Schwingungen werden einer kritischen Betrachtung unterzogen. Nach einer weniger aufwendigen Versuchsanordnung wurde gesucht, und deshalb wurden Versuche zur Ermittlung des Hohlraumgehaltes von Mineralstoffgemischen fuer Gussasphalt, im Zustand definiert dichter Lagerung, mit Hilfe des Proctorgeraetes durchgefuehrt. Das Pruefgeraet und die Versuchsbedingungen werden beschrieben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die ermittelten Hohlraumgehalte zwischen 16 und 19 Volumen-Prozent plausibel sind und sich auch bei den unter gleichen Versuchsbedingungen verdichteten Gussasphalt-Mineralstoffgemischen wiederfinden.

Language

  • German
  • English

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239938
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:13AM