EIGNUNGSPRUEFUNG POLYMERMODIFIZIERTER WALZASPHALTE

Zur Festlegung von Anforderungen an polymermodifizierte Asphaltbetone wurden mit vier Edelbrechkoernungen und zehn Bindemitteln mittels des Marshallverfahrens AB 11-Zusammensetzungen optimiert. Aus den Labormischungen wurden im Plattenverdichter Asphaltplatten 60x40x5 cm sowie bei (135 plus minus 5) Grad Celsius und einer um 90 Grad Celsius ueber dem Erweichungspunkt Ring und Kugel des jeweiligen Bindemittels liegenden Einstampftemperatur Marshallkoerper hergestellt und geprueft. Die aus den Platten geschnittenen Pruefkoerper wurden im Simulateur de Trafic Orniereur auf Spurbildungsanfaelligkeit geprueft, wobei als Beurteilungsgrundlage die Spurrinnentiefe in Prozent der Plattendicke herangezogen wurde. Die Spurrinnentiefen lagen mit maximal 11,3 Prozent weit unter dem vorgeschlagenen Grenzwert von 15 Prozent. Je nach Gestein ergaben sich fuer die verschiedenen Bindemittel unterschiedliche Rangordnungen. Eine maximal zulaessige Spurrinnentiefe von 10 Prozent laesst auch Mischungen mit normgemaessen Strassenbaubitumen zu. Ein Grenzwert von 7,5 Prozent wie fuer HSTS schliesst auch ein seit vielen Jahren bewaehrtes PmB aus. Fuer die Einfuehrung des Spurrinnentests als Eignungs- und Abnahmepruefung fuer polymermodifizierte Asphaltbetone bietet sich daher eine zulaessige Spurrinnentiefe von 8 Prozent der Plattendicke nach 30.000 Radlastzyklen an.

  • Authors:
    • Gregori, H
    • Krzemien, R
  • Publication Date: 1995

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239898
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:13AM