ROHRVORTRIEB AUS SICHT EINES BAUUNTERNEHMENS

Ausgehend von der DIN 18 319 werden Vortriebsverfahren von Rohren mit nicht begehbaren Durchmessern vorgestellt. Der Pilotvortrieb wird kurz beschrieben, waehrend die Pressbohr-Rohrvortriebstechnik und die Schild-Rohrvortriebe sehr detailliert erlaeutert und diskutiert werden. Zu den genannten Verfahren werden Erfahrungen zu den Vortriebslaengen, zur moeglichen Bodenbeschaffenheit, zu Mindestdurchmessern und weitere Hinweise gegeben. Das Horizontal-Spuelbohr-Verfahren und das Horizontal-Directional-Drilling (HDD-Verfahren) werden erlaeutert und kurz diskutiert. In den zusammenfassenden Betrachtungen werden gemeinsame Probleme eroertert. Dazu gehoeren vor allem die Qualitaet der Steuerung, die an Hindernissen und Schichtgrenzen bei kleinen Durchmessern noch anfaellig ist. Aber auch die Problematik unkontrollierter Nachbrueche, die Hindernisbeseitigung (zum Beispiel Holz), die richtige Einschaetzung des Meisselverschleisses (da kein Wechsel waehrend des Vortriebs moeglich ist) und oft mangelhafte Baugrunderkundung (infolge unzureichender Information des Baugrundgutachters) werden besprochen. Aspekte des Gueteschutzes im Vortrieb, bei der Anlage und Form der Baugruben, der Kostensituation bei der Anwendung der Bauverfahren und die zu erwartende technische Entwicklung sowie Probleme der Baugrunderkundung schliessen den aeusserst instruktiven Aufsatz ab.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 25-30
  • Serial:
    • Baugewerbe
    • Volume: 75
    • Issue Number: 5
    • Publisher: Verlagsgesellschaft Rudof Mueller
    • ISSN: 0005-6634

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239722
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:09AM