ZUR ENTWICKLUNG VON VERKEHRSNACHFRAGEMODELLEN

Fuer eine verantwortungsbewusste Planung gilt, dass die Vorgaben zur Bestimmung von Analyse und Prognose fuer die Bemessung von Verkehrswegenetzen quantitativ nachgewiesen und die Ergebnisse ueberpruefbar sein muessen. Dazu dienen unter anderem Verkehrsnachfragemodelle. Fuer zwei Prototypen werden die charakteristischen Merkmale und Schwaechen dargestellt. Die Kritik bezieht sich insbesondere a) auf die Ueberbewertung eines geforderten Randausgleichs von Zeilen- und Spaltensummen einer errechneten F(Index ij)-Matrix mit entsprechenden vorgegebenen Randvektoren; b) auf die Vorgaben von sogenannten Widerstandsfunktionen an Stelle von Nachweis und Ableitung und c) auf die fehlende Beruecksichtigung einer Einflussgruppe "Gebietsstruktur" zwecks Uebertragbarkeit des Ansatzes. Bemaengelt wird ferner der ausstehende Fehlernachweis zwischen den berechneten Matrixelementen F(Index ij) und erhobenen Werten f(Index ij). Aus der Maengelanalyse werden Eckpunkte zu einem umfassenden Ansatz fuer das Gesamtgebiet Europa abgeleitet. Der Modellansatz stuetzt sich auf ein auch in verschiedenen Untersuchungsfaellen im wesentlichen gleich strukturiertes Untersuchungsgebiet. Der Ansatz ist besonders geeignet, grossraeumige und kleinteilige Netzplanungen wie zum Beispiel Autobahnfuehrungen in dicht besiedelten Bereichen staedtischer Verkehrsnetze in einem gemeinsamen Vorgang zu untersuchen.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239713
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:09AM