BUNDESAUTOBAHNBAU IN DEN JAHREN 1991-1994

Infolge der Wiedervereinigung wuchs das Netz der Bundesautobahnen Ende 1990 um 1.881 km. Die Vereinigung der beiden deutschen Staaten war auch Anlass, die Gesamtentwicklung der Laengen des deutschen Autobahnnetzes anzureissen. Bei Kriegsende waren 3.881 km Reichsautobahnen in Verkehr, davon 411 km (246 km einbahnig) ausserhalb der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Der Netzanteil der alten Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1945 betrug2.098 km (davon 73 km einbahnig), der der DDR 1.369 km (davon 192 km einbahnig). In den neuen Bundeslaendern wurden nach dem Kriege 512 km Autobahnen neu gebaut. Nach dem neuen Bedarfsplan fuer die Bundesfernstrassen wirddie Gesamtlaenge des endgueltigen Bundesautobahnnetzes rund 13.800 km betragen. Ein wesentlicher Anteil des Neubaues wird im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit verwirklicht werden (rund 920 km). Zur Realisierungwichtiger Strassenbau-Infrastrukturmassnahmen trotz der engen Haushaltsmittel sollen 12 Projekte privat vorfinanziert werden, davon 6 BAB-Teilstrecken. Die Bauleistungen im wiedervereinigten Deutschland betrugen in den Jahren 1991 bis 1994 insgesamt 299 km, davon 24 km mit zunaechst nur eine Fahrbahn. Zusaetzlich wurden auf 236 km Laenge die noch fehlenden zweite Fahrbahnen ergaenzt. Das BAB-Netz war dadurch bis Ende 1994 auf insgesamt 11.152 km angewachsen, davon hatten 105 km nur 1 Fahrbahn. In den naechsten Jahren wird mit einer jaehrlichen Streckenerweiterung von 80 bis 90 km gerechnet.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 197-209
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  • Accession Number: 01239689
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:08AM