PILOTSTUDIE "KONZEPT EINES OESTERREICHISCHEN BUNDESVERKEHRSWEGEPLANS". SCHLUSSBERICHT

In der Pilotstudie zum Konzept eines oesterreichischen Bundesverkehrswegeplans wurden die Ziele und Abgrenzungen des verkehrstraegeruebergreifenden Bundesverkehrswegeplans, ein Vorschlag fuer den Untersuchungsaufbau des Bundesverkehrswegeplans und ein Vorschlag fuer die Organisation der Arbeiten zur Erstellung des Bundesverkehrswegeplans ausgearbeitet. Dieser ist ein verbindliches Planungsinstrumentarium fuer einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren. Das Zielsystem eines Bundesverkehrswegeplans soll in Anlehnung an das Oesterreichische Gesamtverkehrskonzept 1991 aus folgenden 4 Oberzielen bestehen: 1. Verbesserung und Sicherung gesellschaftlich erwuenschter Erreichbarkeiten; 2. Verringerung der Umweltbelastungen des Verkehrs; 3. Unterstuetzung einer ausgewogenen regionalwirtschaftlichen Entwicklung und 4.Erhoehung der Verkehrssicherheit. Dabei sind zusaetzlich Aspekte der Kostenwahrheit und der Finanzierbarkeit, der Mitwirkung der Betroffenen und die Festlegung ueberschaubarer Realisierungszeitraeume zu beachten. Diese Ziele muessen in der Hauptstudie zu einem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) verbindlich erklaert, weiter aufgegliedert, in eine hierarchische Ordnung gebracht und auf ihre Beziehungen untereinander analysiert werden. Der Ablauf der Vorarbeiten fuer die Erstellung des BVWP soll folgende Gliederung haben: 1. Analyse von Struktur-, Verkehrsnachfrage- und Verkehrsangebotsdaten; 2. Prognose der Strukturdaten, der Verkehrsnachfrage sowie Einarbeitung der Vorgaben zu einem Trend-Szenario im Verkehrsangebot mit anschliessender Zieldiskussion und Identifizierung von Szenarien; 3. Bewertung und Reihung von Verkehrsinfrastrukturprojekten durch vorherige Auswahl und Aufbereitung des BVWP-Szenarios. Fuer die Organisation der Arbeiten werden folgende Grundvoraussetzungen genannt: 1. Institutionalisierung eines Abstimmungsprozesses zwischen dem Bund und den Laendern sowie anderen anmeldenden Institutionen in Form eines Anmeldeverfahrens fuer Verkehrsinfrastrukturprojekte; 2. Einbeziehung zustaendiger Bundesressorts bei Projektsitzungen mit Mitwirkungsrechten und -pflichten; 3. Festlegung von Zeitplaenen, die allen zugaenglich und fuer alle verbindlich sind. (KfV/H)

  • Corporate Authors:

    IPE INTEGRIERTE PLANUNG- UND ENTWICKLUNG REGIONALER TRANSPORT- UND VERSORGUNGSSYSTEME GESMBH

    ,    

    INSTITUT FUER VERKEHRSSYSTEMPLANUNG DER TECHNISCHEN UNIVERSITAET WIEN (OESTERREICH)

    ,    

    PROGNOS AG BASEL (SUISSE)

    ,    
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239491
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:03AM