VERKEHRSANBINDUNG UND VERKEHRSABWICKLUNG VON BEZIEHUNGSWEISE IN GROSSIEDLUNGEN

Im Rahmen einer Expertise wurden die verkehrlichen Situationen in ausgewaehlten Grossiedlungen analysiert und bewertet. Im Vergleich von Grossiedlungen in den alten und neuen Bundeslaendern sind unterschiedliche Ausgangssituationen und Problemstellungen fuer den Verkehr festzustellen. Die Groesse und die ueberwiegende Monostruktur der Grossiedlungen in Staedten der neuen Bundeslaender, die sprunghaft gestiegene Motorisierung nach der Wiedervereinigung Deutschlands sowie die ungenuegend entwickelte verkehrliche Infrastruktur aus der jeweiligen gesamtstaedtischen Sicht fuehren hier zu Verkehrssituationen, die sowohl bezueglich der verkehrlichen Anbindung der Grossiedlungen als auch der Gestaltung des Verkehrsablaufs innerhalb der Grossiedlungen neuer Loesungsansaetze beduerfen. Dabei geht es einerseits um infrastrukurelle Massnahmen zur Erhoehung der Leistungsfaehigkeit der Verkehrssysteme, insbesondere des OEPNV, der urspruenglich eine dominante Rolle in der Verkehrserschliessung spielte, als auch um verkehrstechnische und organisatorische Massnahmen, die die Verkehrsmittelwahl der Einwohner im Sinne eines umwelt- und stadtvertraeglicheren Verkehrs unterstuetzen. Eine besondere Problematik stellt in den Grossiedlungen die ordnungsgemaesse Unterbringung des ruhenden Verkehrs dar, wofuer geeignete Loesungen in Abhaengigkeit von den spezifischen oertlichen Bedingungen zu entwickeln sind. Generell sind die Verkehrsprobleme im Einklang mit der weiteren staedtebaulichen Entwicklung dieser Grossiedlungen, zum Beispiel Ansiedlung nichtstoerender Arbeitsstaetten, Nachruestung mit Handels-, Dienstleistungs- und Freizeiteinrichtungen zu betrachten und einer Loesung zuzufuehren.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239429
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:02AM