QUANTIFIZIERUNG OBERER UND UNTERER GRENZEN DER MOBILITAET

Die empirischen Bestimmungen des Verkehrsverhaltens gehen von der falschen Annahme aus, das Verkehrsverhalten sei Folge der soziodemographischen Situation des Einzelnen. Sie beruecksichtigen nicht das Verkehrsangebot, den eigentlichen Ausloeser. Das Verkehrsverhalten ist mit Hilfe des Verkehrswiderstandes berechenbar. Die neuerdings ebenfalls moegliche Berechenbarkeit der Mobilitaet erlaubt die Bestimmung ihrer Grenzen. Diese wurden fuer die Anzahl der Wege zu 1,9 (Wege/Person und Tag) als Untergrenze und 6,8 (Wege/Personen und Tag) als Obergrenze sowie fuer die Verkehrsbeteiligung zu 55 Prozent beziehungsweise 90 Prozent bestimmt. Sie stellen die rechnerischen Grenzen der Mobilitaet unter extremen Angebotsbedingungen dar und wurden durch Plausibilitaetsuntersuchungen ueberprueft. Mobilitaetseinbussen fuehren nicht zwangslaeufig zu Aktivitaeteneinbussen, sondern koennen durch die Optimierung von Aktivitaetenkette ohne Prosperitaetsverlust kompensiert werden. (A*) Titel in Englisch: Quantifying upper and lower mobility limits.

  • Authors:
    • VALLEE, D
  • Publication Date: 1995

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01239373
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 12:00AM