FORTSCHREIBUNG DER METHODIK ZUR BEWERTUNG STAEDTEBAULICHER EFFEKTE BEI DER VERKEHRSWEGEPLANUNG (BVW)

Der Bundestag hat im Jahr 1986 den gesetzlichen Auftrag erteilt, bei der Bedarfspruefung von Bundesfernstrassenmassnahmen (BVWP) zukuenftig auch die Wirkungen der Massnahmen auf bebaute Bereiche und den Menschen, die "Staedtebaulichen Effekte" einzubeziehen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens - "Fortschreibung des Verfahrenskonzeptes zur Bewertung staedtebaulicher Effekte bei der Bundesfernstrassenplanung", Aachen, Juli 1989 (FA 1.118 G 87 I und 1.119 G 87 I, Auftraggeber Bundesministerium fuer Verkehr (BMV)) - wurde die Methodik zur Bewertung der staedtebaulichen Effekte entwickelt und nach der Wiedervereinigung im Rahmen des Forschungsvorhabens: "Staedtebauliche Beurteilung von Bundesfernstrassen bei der Gesamtdeutschen Bundesverkehrswegeplanung - Anpassung des Verfahrens an die Situation in den neuen Bundeslaendern" (FE 98.106/91, Auftraggeber BMV) und "Projektbewertung im Rahmen des BVWP" (FE 98.112/91, Auftraggeber BMV)), Aachen, Mai 1992 an die Bedingungen der neuen Bundeslaender angepasst. Das Instrumentarium wurde im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung 1992 fuer Grossprojekte des Verkehrstraegers Strasse eingesetzt. Das Instrumentarium soll nun fuer den Einsatz bei der naechsten Bundesverkehrswegeplanung aufbereitet werden. Hierzu soll das Verfahren anhand der gewonnenen Erfahrungen fortgeschrieben und im Hinblick auf die verkehrstraegeruebergreifend anzuwendenden Bewertungsmassstaebe auch auf seine Anwendungsmoeglichkeit bei Schienenprojekten ueberprueft werden. Um zukuenftig bereits auf der Generalplanungsebene das Spektrum inneroertlicher Wirkungen von Bundesfernstrassenprojekten auch bei Kleinprojekten umfassend beruecksichtigen zu koennen, ist eine Vereinfachung des Verfahrens zur Ermittlung staedtebaulicher Effekte geboten.