TEMPERATURABHAENGIGKEIT VON BETONEIGENSCHAFTEN

Bei der Verarbeitung von Beton haben die Betontemperatur und die Lufttemperatur einen wesentlichen Einfluss auf das Erhaertungsverhalten und die zu erwartende Nennfestigkeit. Insbesondere bei der Verwendung von Transportbeton wird dieser Temperatureinfluss in den Sommermonaten bisher nur unzureichend beruecksichtigt. Die uebliche Praxis, die schnellere Versteifung des Frischbetons bei hohen Temperaturen durch die Zugabe von mindestens 20 l pro m3 Wasser auf der Baustelle zu kompensieren, fuehrt zwangslaeufig zur Minderung der Nenndruckfestigkeit von circa 7 N pro mm2, das heisst zu einer Reduzierung um fast eine Festigkeitsklasse. Auch bei einer Probekoerperlagerung bei 35 Grad Celsius gegenueber der geforderten von 20 Grad Celsius werden um circa 4 N pro mm2 geringere Nennfestigkeiten gemessen. Es wird deshalb empfohlen die Betonzusammensetzung entsprechend der vorhandenen Lufttemperatur zu variieren und durch die Zugabe von Fliessmitteln eine bessere Verarbeitbarkeit ohne Verringerung der Nennfestigkeit zu erreichen. Um das zu ermoeglichen, sind Aenderungen in der Betonzusammensetzung gegenueber dem nach DIN 1045 geforderten Sortenverzeichnis erforderlich.

  • Authors:
    • Krell, J
    • DAHLHOFF, U
    • VISSMANN, H -
  • Publication Date: 1994

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 668-70
  • Serial:
    • Beton
    • Volume: 44
    • Issue Number: 11
    • Publisher: BetonVerlag GmbH

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01239065
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 19 2010 11:53PM