Handbuch fuer Verkehrspargemeinden

Das 1997 beschlossene Landesverkehrskonzept Niederoesterreich sah die Bildung von "Verkehrspargemeinden" vor. Das Verkehrsparen soll durch eine sinnvolle Wahl der Verkehrmittel erreicht werden. Dies soll mit Bewusstseinsbildung, einer Strategie der kleinen Schritte, der Belebung der lokalen Geschaefte und Massnahmen mit nachhaltiger Wirkung erreicht werden. Die Gemeinde Langenlois wurde im Jahr 1998 aufgrund eines landesweiten Wettbewerbes als "Verkehrspar-Modellgemeinde" ausgewaehlt. Im Projektzeitraum 1999 bis 2002 konnte der Radfahreranteil von 3 Prozent auf 14 Prozent und der Anteil der Autofahrten im Gemeindebinnenverkehr von 63 Prozent auf 54 Prozent verringert werden. Im Anschluss an die Beschreibung des Projekts in Langenlois werden Motive rund um das Autofahren, Marketinginstrumente und Ansatzpunkte fuer das Verkehrsparen behandelt. Umweltbewusste Mobilitaet muss ein gutes, prestigetraechtiges Image haben, um eine echte Identifikationsbasis bieten zu koennen. Geht man davon aus, dass im Durchschnitt die meisten Autofahrer ohne grosse Probleme gut 20 Prozent ihrer Fahrten einsparen koennten, besteht nahezu in jeder Gemeinde - auch ohne teure bauliche Massnahmen - ein enormes Verkehrsparpotenzial. Ansatzpunkte beziehungsweise Ideen fuer Massnahmen werden fuer das Radfahren, das Zu-Fuss-Gehen, den oeffentlichen Verkehr, Sprit sparendes Fahren, Wegevermeidung beziehungsweise Wegeverkuerzung sowie fuer uebergreifende Initiativen vorgestellt. (KfV/A)

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01083607
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • ISBN: 3-902372-02-8
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jan 7 2008 10:19AM