Entlastung des Bundesfernstraßennetzes durch multimodale Angebote im Personenverkehr

Der Verkehrssektor generiert etwa 20 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland, von denen über die Hälfte auf den motorisierten lndividualverkehr (MIV) zurückgehen. Um die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen zur Verlagerung der Nachfrage auf den Umweltverbund quantifizieren zu können, sollen in diesem Projekt zwei Verkehrsmodelle angewandt werden. Zunächst wird das agentenbasierte Verkehrsnachfragemodell MITO mit dem Umlegungsmodell MATSim deutschlandweit angewandt. Als zweites Modell wird ein aggregiertes Netzwerkmodell angewandt, mithilfe dessen auf aggregierter Ebene das Verkehrsgeschehen abgeschätzt werden kann. Während MITO und MATSim agentenbasiert mit einer zeitlichen Auflösung im Sekundentakt arbeiten, wird das aggregierte Netzwerkmodell in vereinfachter sachlicher, räumlicher und zeitlicher Auflösung das Verkehrssystem modellieren. Die Anwendung von zwei Methoden erlaubt es, Ergebnisse mit höherer Zuverlässigkeit zu liefern.