Funktionale Sicherheit als Vorbild. Softwareentwicklung in Automotive Security

Fuer die zunehmenden Security-Probleme in Automobilen gibt es mehrere Gruende. Dazu zaehlt, dass Fahrzeuge mit immer zahlreicheren sowie vernetzten Komfort-, Infotainment- und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet werden. Ausserdem werden vermehrt Schnittstellen zur drahtlosen Kommunikation verbaut. Die zusaetzlichen Schnittstellen und neuen Systeme stellen potenzielle Angriffsvektoren dar und werden teilweise mit Systemen verbunden, die urspruenglich nur fuer die Bedienung durch die Insassen des Fahrzeugs vorgesehen waren. Auch koennen sich die Lebenszyklen einzelner Komponenten stark unterscheiden, sodass zu Beginn der Entwicklung eines Geraets noch gar nicht absehbar war, dass es spaeter zusammen mit einem anderen Geraet oder einer Schnittstelle eingesetzt werden wird. Das erhoeht auch die Komplexitaet der im Fahrzeug eingesetzten Software. Es wird aufgezeigt, dass viele Methoden der funktionalen Sicherheit auch in der Planung und Entwicklung von Systemen, die hohen Security-Anforderungen gerecht werden sollen, sinnvoll einsetzbar sind und gegenueber einer in dieser Hinsicht ungeordneten Entwicklung auch einen Mehrwert bieten. In der funktionalen Sicherheit existiert bereits ein Regelwerk, das sich in der Praxis bewaehrt hat und aus dem sich beispielsweise eine bessere Gefahrenerkennung sowie notwendige Handlungsweisen ableiten lassen.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 58-61
  • Serial:
    • ATZ Elektronik
    • Volume: 11
    • Issue Number: 3
    • Publisher: Springer Verlag / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
    • ISSN: 0005-6650

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01620401
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jan 3 2017 10:41AM