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    <title>Transport Research International Documentation (TRID)</title>
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    <copyright>Copyright © 2026. National Academy of Sciences. All rights reserved.</copyright>
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    <managingEditor>tris-trb@nas.edu (Bill McLeod)</managingEditor>
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      <title>Transport Research International Documentation (TRID)</title>
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      <title>Einsatz der FTIR-Spektroskopie für die Eingangsprüfung von Straßenausbaustoffen am Asphaltmischwerk – Teil 1</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2446880</link>
      <description><![CDATA[Im Rahmen des IGF/AiF-Forschungsprojekts des DAl zur "Eignungsprüfung von Asphaltgranulat mittels FTIR-Spektroskopie für eine optimierte Wiederverwendung im Asphaltmischwerk" wurde ein Verfahren zur Identifikation von Stoffen entwickelt, welche die Wiederverwendbarkeit als Asphaltgranulat beeinträchtigen oder beeinflussen. Dazu wurde das meist nur zur Frischbindemittelanalyse eingesetzte Verfahren der Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie (FTIR) für die Untersuchung von Straßenausbaustoffen und Asphaltgranulaten modifiziert. Als Zielstellung sollten kritische Stoffe (zum Beispiel PAK) und beim Granulatmanagement einer Mischanlage zu berücksichtigende Additive (zum Beispiel Polymere) verfahrenssicher und in kurzer Prüfzeit auch beim Einsatz vor Ort im Rahmen der Werkseingangskontrolle identifiziert werden können. Innerhalb einer Messzeit von insgesamt circa 20 Minuten kann aus einer Probe granulierten Straßenausbaustoffs durch eine Schnell-Extraktion das enthaltene Bindemittel rückgewonnen und gemessen werden. Durch die Auswertung des gemessenen Absorptionsspektrums konnten Proben mit PAK-Gehalten < 25 mg/kg von solchen mit Werten > 25 mg/kg differenziert werden. Weiterhin konnte das Vorhandensein von Styrol-Butadien-Styrol-(SBS)-Modifizierung sowie viskositätsverändernden organischen Zusätzen identifiziert werden. Das vorgestellte Verfahren muss jedoch durch die begleitende Messung weiterer Proben verifiziert werden. Teil 1 führt in die Thematik ein, beschreibt die FTIR-Spektroskopie an Bitumen, den Aufbau einer Spektrendatenbank und die Aufbereitung und Messung von Ausbauasphalten.]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 10:23:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2446880</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Hinweise für alternative Methoden zur Reduzierung des Lösemitteleinsatzes bei der Asphaltanalyse: H Red L</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2431667</link>
      <description><![CDATA[Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen hat nun neu die "Hinweise für alternative Methoden zur Reduzierung des Lösemitteleinsatzes bei der Asphaltanalyse" (H Red L) mit einer Ausgabe von 2023 herausgegeben. Die Qualitätssicherung von Asphalt basiert auf der Bestimmung der Asphaltzusammensetzung durch Extraktion mit Lösemittel. Zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, sowie aus Gründen des Umweltschutzes, ist anzustreben, die Extraktion des Bindemittels aus der Asphaltmischgutprobe und gegebenenfalls die Rückgewinnung des Bindemittels aus dem Bindemittel-Lösemittelgemisch zu ersetzen. Die neu herausgegebenen Hinweise stellen Ansätze zur weitgehenden Vermeidung von Lösemittel dar. Die dargestellten Verfahren sollen zuverlässige Einschätzungen der Zusammensetzung der Asphaltmischgutprobe und der Bindemitteleigenschaften ermöglichen. Ausgehend von Einsatzbereichen von Lösemittel werden im Papier alternative Methoden zur Reduzierung des Lösemitteleinsatzes beziehungsweise die Verwendung von Lösemittel aufgeführt und beschrieben. Zudem wird ein Beispiel für die alternative Vorgehensweise zur Reduzierung von Lösemittel gegeben. In den umfangreichen Anhängen wird auf unterschiedliche Verfahren eingehender eingegangen.]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:29:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2431667</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Ermittlung der Eigenschaften des nach Extraktion zurückgewonnenen bitumenhaltigen Bindemittels unter Verwendung von Trichlorethen (Tri) und Tetrachlorethen (Per). (Kurzbericht)</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2406607</link>
      <description><![CDATA[In Deutschland wird zur Bestimmung des Bindemittelgehaltes von Asphalt und somit auch für die Rückgewinnung des Bindemittels für weitere Untersuchungen Trichlorethen (Trichlorethylen, Tri) und alternativ Toluol eingesetzt. Für einen schnellen Ersatz von Trichlorethen (TRI) bietet sich Tetrachlorethen (Tetrachlorethylen, umgangssprachlich: PER) an, da dieses Lösemittel bereits seit geraumer Zeit im angrenzenden europäischen Ausland eingesetzt wird. Bevor Tetrachlorethen (PER) eingesetzt werden kann, ist jedoch zu untersuchen, ob zu dem bisherigen Bewertungshintergrund mit Trichlorethen (TRI) vergleichbare Ergebnisse vor allem hinsichtlich der Eigenschaften des rückgewonnenen Bindemittels erzielt werden können. Durch die Auswahl von insgesamt 50 Proben wird ein repräsentativer Querschnitt der in Deutschland eingesetzten Asphalte und Bitumen beziehungsweise Polymermodifizierten Bitumen sichergestellt. Für alle Untersuchungsvarianten wurden sowohl Proben des Asphaltmischgutes als auch Proben des eingesetzten Bindemittels beschafft. Bei den 25 Varianten mit Asphaltgranulat liegen auch Proben des eingesetzten Asphaltgranulates vor. Für die Extraktionen standen zwei baugleiche Extraktionsanlagen (Asphaltanalysatoren) auf Basis der "Technischen Prüfvorschriften für Asphalt, Teil 1 (TP Asphalt-StB, Teil 1)" zur Verfügung. Eine Anlage wurde hierbei mit Trichlorethen (TRI), die andere mit Tetrachlorethen (PER) betrieben. Parallel zu der Probenbeschaffung mussten die Randbedingungen bei der Extraktion und der Bindemittelrückgewinnung festgelegt werden. Die Bindemitteluntersuchungen erfolgten an den nach den unterschiedlichen Extraktionen rückgewonnenen Bindemitteln aus dem jeweiligen Asphaltmischgut und dem Asphaltgranulat sowie an den Bindemitteln im Anlieferungszustand. Vorgestellt wird das Untersuchungsprogramm, die Ergebnisse der Voruntersuchungen zur Extraktion und Bindemittelrückgewinnung und die Ergebnisse der Untersuchungen an den frischen und rückgewonnenen bitumenhaltigen Bindemitteln. Dargestellt werden des Weiteren die Bitumeneigenschaften nach den Extraktionen mit den verschiedenen Lösemitteln und die  Unterschiede in der Asphaltzusammensetzung nach den Extraktionen mit den verschiedenen Lösemitteln. Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Extraktionen mit den zwei Lösemitteln immer innerhalb der Vergleichspräzisionen der TP Asphalt-StB liegen. Ausgehend von der Zusammensetzung der Asphalte kann demnach problemlos auf Tetrachlorethen umgestellt werden, wie es schon die Erkenntnisse aus dem Ausland gezeigt haben. Es wird empfohlen, bei einem großflächigen Einsatz von Tetrachlorethen (PER) auf Produkte mit einem Anteil an PER von mindestens 99,95 Gewichtsprozent zurückzugreifen. Die Präzisionsdaten für die Prüfungen mit Tetrachlorethen (PER) sind vor Einführung in das Technische Regelwerk in einem Ringversuch zu ermitteln. ABSTRACT IN ENGLISH: In Germany, trichloroethene (trichloroethylene, Tri) and alternatively toluene are used to determine the binder content of asphalt and thus also to recover the binder for further investigations. For a quick replacement of trichloroethene (TRI), tetrachloroethene (tetrachloroethylene, colloquially: PER) is suitable, as this solvent has already been used for some time in neighbouring European countries. Before tetrachloroethene (PER) can be used, however, it must be investigated whether comparable results can be achieved to the previous evaluation background with trichloroethene (TRI), especially with regard to the properties of the recovered binder. The selection of a total of 50 samples ensures a representative cross-section of the asphalts and bitumen or polymer-modified bitumen used in Germany. Samples of both the asphalt mix and the binder used were obtained for all test variants. For the 25 variants with reclaimed asphalt, samples of the reclaimed asphalt used were also available. Two identical extraction units (asphalt analysers) based on "Technische Prüfvorschriften für Asphalt, Part 1 (TP Asphalt-StB, Part 1)" were available for the extractions. One system was operated with trichloroethene (TRI), the other with tetrachloroethene (PER). Parallel to the procurement of samples, the boundary conditions for extraction and binder recovery had to be determined. The binder tests were carried out on the binders recovered from the respective asphalt mix and the reclaimed asphalt after the various extractions, as well as on the binders in the as-delivered condition. The test programme, the results of the preliminary tests for extraction and binder recovery and the results of the tests on the fresh and recovered bituminous binders are presented. The bitumen properties after the extractions with the various solvents and the differences in the asphalt composition after the extractions with the various solvents are also presented. Basically, it can be stated that the results of the extractions with the two solvents are always within the reproducibility of the TP Asphalt-StB. Based on the composition of the asphalts, it is therefore possible to switch to tetrachloroethene without any problems, as the findings from abroad have already shown. The precision data for the tests with tetrachloroethene (PER) are to be determined in an interlaboratory comparison before introduction into the technical regulations.]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 17:09:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2406607</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Ermittlung der Verfahrenspräzision europäischer Asphaltprüfnormen der Serie 12697 bei Verwendung von Tetrachlorethen (Per). (Kurzbericht)</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2406608</link>
      <description><![CDATA[Das derzeitige Standardlösemittel für die Bindemittelextraktion aus Asphaltmischgut ist Trichlorethen (Tri), dessen Verwendung jedoch bis 2023 befristet ist. Als Alternative wird das Lösemittel Tetrachlorethen (auch Perchlorethylen, kurz Per) bereits seit 2020 in der werkseigenen Produktionskontrolle problemlos angewendet. Mit dem kürzlich abgeschlossenen Projekt 07.301/2019/BGB wurde der Nachweis der Gleichwertigkeit von Per und Tri bei der Extraktion und Rückgewinnung geschaffen. Als letzter Schritt der Umstellung erfolgt mit diesem Projekt eine Erhebung von Daten, um die Präzision der Verfahren zu bestimmen. Damit kann der universelle Einsatz des Lösemittels in das Deutsche Regelwerk übernommen werden und Per steht auch für Kontrollprüfungen zur Verfügung. Zur Ermittlung der Streumaße wurden 7 Mischgutsorten (AC 11 D S, SMA 8 S, AC 32 T N, AC 16 B S, PA 8, 2 x MA 8 S) mit unterschiedlichen Bindemitteln hergestellt und in 13 Laboren mittels Per extrahiert, das rückgewonnene Bindemittel analysiert und die Korngrößenverteilung bestimmt. Als Streumaße wurden die Spannweite der Einzelwerte, die Wiederholgrenze r und die Vergleichgrenze R ermittelt. Für die folgenden Merkmale wurden im Ringversuch Streumaße berechnet: Bindemittelgehalt, Kenngrößen der Korngrößenverteilung, Erweichungspunkt Ring und Kugel am rückgewonnen Bindemittel, Elastische Rückstellung am rückgewonnenen Bindemittel (nur Polymermodifizierte Bindemittel) und Bitumen-Typisierungs-Schnell-Verfahren BTSV am rückgewonnenen Bindemittel. Zusätzlich erfolgte im ISBS-Labor die Rückgewinnung mittels Trichlorethen als Referenz und für drei Asphaltsorten (AC 16 B S, PA 8 und ein MA 8 S) wurde das frische, das RTFOT-gealterte und das rückgewonnene Bindemittel mittels erweiterter Bitumenprüfungen untersucht, um mögliche Veränderungen oder Auffälligkeiten zu erkennen. Vorgestellt werden die Ergebnisse der Auswertung des Ringversuchs und der Bitumenprüfungen. Festgestellt wird, dass Änderungen im Regelwerk bezüglich der Streumaße nicht als notwendig angesehen werden. In allen Regelwerken, welche auf Tri Bezug nehmen, können diese Passagen gelöscht und Per als Lösemittel zur universellen Benutzung frei gegeben werden. Damit kann ein nahtloser Übergang von den Extraktionen mit Trichlorethen auf Tetrachlorethen erfolgen, sodass die Qualitätssicherung weiterhin auf einem hohen Niveau betrieben werden kann. ABSTRACT IN ENGLISH: The current solvent for bituminous binder extraction from asphalt mixtures is trichloroethene (Tri), but its use is limited until 2023. As an alternative the solvent tetrachloroethene (also known as perchloroethylene, or Per) is already in use since 2020 for the production control without any problems. The recently finished research project FE 07.0301 proofed the equivalence of Per and Tri in extraction and binder recovery. For a final step to change to Per this project is determining the statistical precision of the test methods after extraction and distillation process. By implementing the results into the German standards, the universal use of the solvent Per can be allowed in Germany. To determine this statistical spread, 7 types of mixtures (AC 11 D S, SMA 8 S, AC 32 T N, AC 16 B S, PA 8, 2 x MA 8 S) with different bituminous binders were prepared and extracted in 13 laboratories by means of Per. Afterwards the recovered bitumen were analyzed and the grading curves determined. To evaluate the statistical precision, the spread of the single values, the repeatability limit r and the reproducibility limit R were determined as spread limits. The statistical spreads were calculated for the following characteristics in a round robin test: Binder content, Characteristics of the grading curve, softening point ring and ball of the recovered bitumen, Elastic recovery of the recovered bitumen (only polymer modified binders) and “Bitumen-Typisierungs-Schnell-Verfahren” BTSV of the recovered bitumen. In addition, recovery using Tri as a reference was carried out in the ISBS laboratory and for three asphalt mixtures (AC 16 B S, PA 8 and one MA 8 S) the fresh, the RTFOT-aged and the recovered binders were examined by means of extended bitumen test methods in order to identify changes or abnormalities in the characteristics of the bitumen. The results of the evaluation of the round robin test and the bitumen tests are presented. Regarding German standards and regulations, no changes are considered to be necessary. In standards referring to Tri, these passages can be deleted and can be replaced by Per as a solvent for universal use. The results of this round robin test will allow the final transition in extraction from trichloroethylene to tetrachloroethylene, so the high level assurance in asphalt mixture analysis can be kept up.]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 10:12:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2406608</guid>
    </item>
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      <title>Analyse von Straßenbestandsobjekten aus Laserpunktwolken durch Mustererkennung / Objekterkennung einschließlich der Georeferenzierung</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2283617</link>
      <description><![CDATA[Ziel war die Erforschung von Methoden und Algorithmen zur automatisierten Mustererkennung von speziellen Objekten in dreidimensionalen Punktwolken. Die ausschließliche Analyse beziehungsweise Extraktion von Objekten auf Grundlage der reinen Punktwolke erwies sich am Anfang als nicht zielführend. Größter limitierender Faktor war die mit der Entfernung zunehmende Dichteverringerung in den Daten der Punktwolken. Dies führte zum Teil zu unterrepräsentativen Abbildungen von kleinen oder schmalen Objekten. Um dieses Defizit auszugleichen, wurden die georeferenzierten Bilddaten der Mobile Mapping Fahrzeuge als Analysehilfe verwendet. Die Bilddaten weisen ein vielfach höheres Auslösungsvermögen im Vergleich zur Punkwolke auf. Zur Analyse der Daten kamen verschieden Neuronale Netze zum Einsatz, die zunächst die Bildinformationen analysierten. Nach der Trainingsphase des Neuronalen Netzes wurden Objekte einer messtechnischen Aufnahme (Szene) detektiert. Durch die georeferenzierten Bilddaten konnten alle automatisch gefundenen Objektinformationen in die Punktwolke übertragen werden. Hierbei wurde eine weitaus größere Diversität der Extraktionsergebnisse als mit der Analyse der reinen Punktwolke erzielt. Die finale Lösung der automatischen Extraktion bestand in der Projektion der einzelnen Objekte vom Neuronalen Netz in die Punktwolke. Dadurch, dass jedes Objekt mehrfach in jeder Bildszene erfasst wurde, besitzt jeder Laserscanner-Punkt mehrere automatisch generierte Objekt-Label. Mit Hilfe von Clusteranalysen und Mehrheitsentscheidungen konnte die Ausgangspunktwolke in einzelne Objekte vollautomatisch zerlegt werden. Für die Verwendung in einem Geografischen Informationssystem (GIS) oder für OKSTRA-konforme Speicherung mussten die Daten weiter aufbereitet werden. Hierzu wurden die einzelnen Objektklassen einer Repräsentationsklasse zugeordnet, sodass eine eindeutige Darstellung in einem GIS erfolgen konnte. Zur Kontrolle und Validierung der Extraktionsergebnisse wurde eine unbekannte Teststecke (Rundkurs bei Köln-Rösrath) aufgenommen. Die Digitalisierung jedes Referenzobjektes erfolgte manuell. Der Vergleich der Objekte erfolgte aufgrund Lage, Ausprägung und Objekttyp. Hierbei stellte es sich heraus, dass insgesamt 66 % der Objekte komplett oder teilweise extrahiert werden konnten. Nur 4 % der automatisch detektierten Flächenobjekte konnte im Referenzdatensatz nicht gefunden werden. Bestes Extraktionsergebnis lieferte der Objekttyp „Markierungslinien“ mit 90 % Übereinstimmung mit dem Referenzdatensatz auf dem Testabschnitt der Bundesautobahn. Zuordnungsdefizite kamen hauptsächlich aus den Label-Zuordnungsfehlern, die sich zum Teil aus der Abbildungsgeometrie schmaler und kleiner Objekte in der Punktwolke ergaben. An dieser Stelle besteht noch erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Extraktionsergebnisse, welche im Rahmen der Forschungsarbeit nicht weiter optimiert werden konnte. Gezeigt hat sich, dass aus einer Punktwolke unter Zuhilfenahme von georeferenzierten Bildern der gleichen Szene vollautomatisch Objekte zu extrahieren sind. Im Ergebnis liegen georeferenzierte Objekte, die in einem Geoinformationssystem abgebildet werden können, vor. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: The task was the investigation of methods and algorithms for automated pattern recognition of special objects in three-dimensional point clouds. The initial analysis or extraction of objects based on the pure point cloud proved to be ineffective at the beginning. The biggest limiting factor was the increasing density reduction with the distance in the data of the point cloud. This partly led to under representative images of small or narrow objects. To compensate for this deficit, the georeferenced image data of the mobile mapping vehicles were additionally used to support the analysis. The image data have a much higher resolution compared to the point cloud. To analyse the data, various neural networks were used, which first analysed the image information. After the training phase of the neural network objects of a picture-based recording (scene) were detected. Due to the georeferenced image data, all automatically found object information could be transferred into the point cloud. Here, a much greater diversity of the extraction results than with the analysis of the pure point cloud could be achieved. The final solution of the automatic extraction was the projection of the individual objects from the neural network into the point cloud. Due to the fact that each object has been recorded several times in each image scene, each laser scanner point now has several automatically generated object labels. With the help of cluster analyses and majority decisions, the starting point cloud could be decomposed into individual objects fully automatically. For use in a Geographical Information System (GIS) or for OKSTRA (Objektkatalog für das Straßen- und Verkehrswesen) compliant storage, the data had to be further processed. For this purpose, the individual object classes were assigned to a representation class, so that a clear representation could take place in a GIS. For the control and validation of the extraction results, data at an unknown test section were collected (test circuit close to Cologne). The digitization of each reference object was done manually. The objects were compared on the basis of location, characteristics and object type. It turned out that a total of 66 % of the objects could be extracted completely or partially. Only 4 % of the automatically detected area objects could not be found in the reference data set. The best extraction result was provided by the object type road marking with 90 % agreement with the reference data set on the motorway. The final mapping deficits mainly come from label mappings errors, from the measured scene into the point cloud. The reason for that, are the geometrical density deficit inside the point cloud, so that narrow and small objects get a position error from the projection. At this point, there is still considerable potential for improving the extraction results, which could not be further optimized in the context of this research work. The research project showed that objects can be extracted fully automatically from a point cloud with the aid of georeferenced images of the same scene. As a result, georeferenced objects that can be mapped in a geoinformation system are available. (A)]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 09:35:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2283617</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Vergleich rheologischer Prüfverfahren für bitumenhaltige Bindemittel und skalenübergreifende Betrachtung ausgewählter Kennwerte mit denen auf Mastix- und Asphaltebene</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2250271</link>
      <description><![CDATA[Ein Ziel der Dissertation war der Vergleich rheologischer Prüfverfahren zur Beurteilung der Tieftemperatureigenschaften von Bitumen. Dafür wurden vier Prüfverfahren ausgewählt und primär auf Straßenbaubitumen und viskositätsveränderte Bindemittel angewandt. Neben BBR-Untersuchungen wurden an diesen Bindemitteln Zug-, Scher- sowie Oszillationsversuche im Dynamischen Scherrheometer (DSR) durchgeführt. Der Vergleich der Prüfverfahren zeigt, dass die Kennwerte untereinander stark korrelieren und mit Ausnahme des Zugrelaxationsversuchs alle als zur Beurteilung der Tieftemperatureigenschaften geeignet bewertet werden können. Die Ergebnisse der Oszillationsversuche wurden in Masterkurven transformiert und aus diesen konnten zu den BBR-Kennwerten T(Index s300) und T(Index m0,3) äquivalente Kennwerte bestimmt werden. Die DSR-Untersuchungen konnten somit als geeignet bestätigt werden, die aufgrund des hohen Materialbe-darfs kritisch betrachteten BBR-Untersuchungen zu ersetzen. Auch der Scherrelaxationsversuch konnte als Schnellprüfverfahren für die Tieftemperatureigenschaften bestätigt werden. Darüber hinaus wurden die Kennwerte zum Tieftemperaturverhalten und zur Steifigkeit des Bindemittels skalenübergreifend mit Kennwerten auf der Mastix- und Asphaltebene betrachtet. Um den Einfluss spezifischer Kenngrößen des Füllers detaillierter betrachten zu können, wurde dieser zusätzlich durch fotooptische Bildanalysen hinsichtlich seiner morphologischen Eigenschaften untersucht. Die Anwendung der Prognosemodelle für die Steifigkeit von Asphaltmastix zeigten, dass teils deutliche Abweichungen zwischen den Prognose- und Messwerten vorhanden sind. Morphologische Kenngrößen der Füller konnten die Modelle jedoch nicht weiter präzisieren. Die skalenübergreifende Betrachtung von Bindemittel-, Mastix- und Asphaltsteifigkeit zeigte deutlich, dass das Bindemittel mit potenzförmiger Funktion die Eigenschaften der weiteren zwei Ebenen mit Bestimmtheitsmaßen > 90 Prozent beeinflusst. Die Tieftemperatureigenschaften der Asphalte wur-den durch Abkühl-, Dreipunktbiegezug sowie einaxiale Zug- und Relaxationsversuche bei -10 °C bestimmt. Die Prüfverfahren für Asphalt korrelieren dabei untereinander in hohem Maß. Zusätzlich konnten diese vier Prüfverfahren skalenübergreifend mit den drei Prüfverfahren an den bitumenhaltigen Bindemitteln verglichen werden und die Korrelationsfunktionen mit guten Bestimmtheitsmaßen konnten genutzt werden, um basierend auf den vorhandenen Anforderungskriterien auch Kriterien für die weiteren Prüfverfahren zu definieren. (A)]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 09:12:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2250271</guid>
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    <item>
      <title>LIBS- und Elektrolytwiderstands-Untersuchungen. Bausteine einer vertieften Bauwerksdiagnose bei chloridbelasteten Stahlbetonbauteilen</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2023100</link>
      <description><![CDATA[Bei chloridbelasteten Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen werden zur Bestimmung der Menge und Verteilung der Chloride vor der Festlegung des Instandsetzungsverfahrens verschiedene übliche Verfahren angewendet: Potenzialmessung, Betondeckungsmessung und Bestimmung von Chloridtiefenprofilen. Weniger bekannt sind zwei weitere Verfahren, die vorgestellt werden. Es handelt sich zum einen um LIBS (Laser-induzierte Breakdown Spektroskopie) und zum anderen um die Bestimmung des Elektrolytwiderstands. Durch LIBS können wertvolle zusätzliche Informationen zur Chloridverteilung innerhalb des Bauwerks ermittelt werden. Mit dem Elektrolytwiderstand lassen sich Bauteile hinsichtlich des Wassergehalts und der Dichtheit und damit das Schädigungspotenzial beurteilen. LIBS ist eine nahezu zerstörungsfreie Messmethode, mit der die elementare Zusammensetzung einer Probe bestimmt wird. Durch einen Laserstrahl wird eine kleine Menge des Probenmaterials verdampft und die emittierte Strahlung analysiert. Beim LIBS-Verfahren werden in der Regel aufgesägte und gespaltene Bohrkerne verwendet. Des Weiteren wird auf die Bestimmung des Chloriddiffusionskoeffizienten und die Chloridverteilung im Beton eingegangen. Der Elektrolytwiderstand von Beton korreliert stark mit dem Feuchtegehalt, sodass sich mit dem Elektrolytwiderstand bei der Schadensbewertung der Feuchtezustand und der Feuchtegradient beurteilen lassen. Bestimmt werden kann der Elektrolytwiderstand mit der sogenannten Ein-Elektrode-Messung oder mittels der Wenner-Sonde. Beide Verfahren werden beschrieben und die damit gewonnenen Messergebnisse verglichen. Zusammenfassend wird festgestellt, dass sich durch die gezielte Einbindung neuartiger Untersuchungsmethoden, wie zum Beispiel LIBS oder Elektrolytwiderstandsmessungen, die Aussage der Bauwerksdiagnose verbessern lässt. ABSTRACT IN ENGLISH: Chlorides can lead to damaging pitting corrosion at the reinforcement in reinforced concrete components, which is not necessarily visible from the outside. In order to select an appropriate repair method as specifically as possible the degree of damage and the damage potential of the components have to be identified. Besides conventional methods of building diagnostics two additional investigation methods are also being applied more often. For example, valuable additional information on the chloride distribution within the structure can be generated through targeted investigations with Laser induced Breakdown Spectroscopy (LIBS) analysis. By determining the electrolyte resistance, components can also be assessed with regard to the water content and tightness and thus with regard to the damage potential. The application of both methods in structural diagnostics are presented below. Finally, it is shown how, depending on the repair method carried out according to the Technical Rule “Maintenance of Concrete Structures (TR-IH)” of the Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt), different NDT methods have different importances and values. In practice, this should enable a more tailor-made structural diagnosis. (A)]]></description>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 09:26:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2023100</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Tetrachlorethen (Per) als Lösemittel für die Extraktion von Asphalt</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2039821</link>
      <description><![CDATA[In Deutschland wird zur Extraktion von Asphalt Trichlorethen und alternativ Toluol eingesetzt. Für einen Ersatz von Trichlorethen bietet sich Tetrachlorethen an, da dieses Lösemittel im angrenzenden europäischen Ausland eingesetzt wird. In Paralleluntersuchungen wurden Asphalte und Asphaltgranulate in zwei getrennten Extraktionsanlagen, die mit Trichlorethen beziehungsweise Tetrachlorethen betrieben wurden, extrahiert. Bindemitteluntersuchungen erfolgten an den rückgewonnenen Bindemitteln aus dem jeweiligen Asphaltmischgut und dem Asphaltgranulat sowie an den Bindemitteln im Anlieferungszustand. Der Vergleich der Ergebnisse am mit Trichlorethen und mit Tetrachlorethen extrahierten und rückgewonnenen Bindemittel zeigt Bestimmtheitmaße über 0,9. Daher steht einem Ersatz von Trichlorethen durch Tetrachlorethen nichts entgegen. Zudem ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Extraktionen hinsichtlich Bindemittelgehalt und Kornzusammensetzung immer innerhalb der Vergleichpräzisionen der Technischen Prüfvorschriften für Asphalt (TP Asphalt-StB) liegen. Die Präzisionsdaten für die Prüfungen mit Tetrachlorethen (Per) sind vor Einführung in das Technische Regelwerk in einem Ringversuch zu ermitteln. (A)]]></description>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 08:49:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2039821</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Ermittlung der Verfahrenspräzision europäischer Asphaltprüfnormen der Serie 12697 bei Verwendung von Tetrachlorethen (Per)</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1925346</link>
      <description><![CDATA[Ziel des Projekts ist es, Präzisionsdaten für das Prüfverfahren der Rückgewinnung mit dem Lösemittel Tetrachlorethen und der am rückgewonnenen Bindemittel ermittelten Eigenschaften zu gewinnen. Unter Berücksichtigung dieser Daten kann ein nahtloser Übergang von den Extraktionen mit Trichlorethylen auf Tetrachlorethen erfolgen, sodass die Qualitätssicherung auf hohem Niveau weiter betrieben werden kann.]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 05:24:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/1925346</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Rejuvenatoren: Möglichkeiten und Grenzen - Teil 2: Baudurchführung und Ergebnisse aus der Qualitätssicherung</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1895752</link>
      <description><![CDATA[Ziele des Projekts sind die Untersuchung einer möglichen Erhöhung der Zugabemenge von Asphaltgranulat (AG) ohne Qualitätsminderung bei der fertigen Schicht, wie sinnvoll die Zugabe eines Rejuvenators schon bei geringen Anteilen von AG im Asphaltmischgut ist und ob sich durch den Einsatz von Rejuvenatoren grundsätzlich die Qualität des Asphalts verbessern lässt. Nachdem im ersten Beitrag die Voruntersuchungen und die Ermittlung der Zugabemenge des Rejuvenators, die Erstellung der Erstprüfung sowie das Untersuchungsprogramm erläutert worden sind, wird im zweiten Teil die bauliche Umsetzung behandelt. Es sind zwei Pilotstrecken mit bis zu 50 Prozent AG in der Asphaltdeckschicht und mit bis zu 80 Prozent AG in der Asphalttragschicht, jeweils mit und ohne Rejuvenator, ausgeführt worden. Im Weiteren wird auf besondere vorbereitende Maßnahmen sowie auf die Bauausführung eingegangen und es werden die Ergebnisse der Eigenüberwachung sowie der Kontrollprüfungen erläutert. Letztere zeigen, dass auch mit hohen Zugabemengen an AG in Kombination mit einem wirksamen Rejuvenator die bauvertraglich geprüften Parameter nach ZTV Asphalt-StB (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt) eingehalten werden können. Im Weiteren soll mittels Performanceprüfungen am Asphalt der Frage der Nachhaltigkeit der gebauten Varianten nachgegangen werden. Hierzu wird es einen dritten Beitrag geben.]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Dec 2021 08:52:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/1895752</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Prozessoptimierung der Asphaltextraktion mit Oktansäuremethylester (OME)</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1888289</link>
      <description><![CDATA[Das in Deutschland übliche Standardlösemittel Trichlorethylen (Tri) für die Bindemittelextraktion aus Asphaltmischgut darf aufgrund seiner krebserregenden Wirkung nur noch bis 2023 verwendet werden. Als alternatives Lösemittel wird das Pflanzenölester Octansäuremethylester (OME) als potenziell geeignet angesehen. Im Bericht wird das Vorgehen der automatischen Bindemittelextraktion soweit verbessert, dass OME mit vertretbarem Aufwand und ohne Gefährdung der Anwender angewandt werden kann. Dazu wird zunächst die Destillationsprozedur soweit optimiert, dass bei Überprüfung mittels Gaschromatografie mit Massenspektrometrie-Kopplung (GCMS) kein nachweisbarer Anteil OME im Bitumen verbleibt. Als Resultat ergeben sich zwei Destillationsphasen, ähnlich dem Vorgehen mit Tri, jedoch bei deutlich höheren Temperaturen (110 und 190 °C) und reduzierten Drücken (20 und 5 hPa). Polymermodifizierte Bitumen weisen gegenüber den mit Tri destillierten Bitumen nachweisbare Abweichungen der Ergebnisse im höheren Temperaturbereich auf. Mit einfachen Methoden kann nachgewiesen werden, dass OME einige Polymere stärker als Tri verändert und damit deren rheologische Eigenschaften beeinflusst. In einem weiteren Schritt wird über Modifikationen im Programmablauf einer automatischen Extraktionsanlage eine minimale Extraktionsdauer angestrebt. Die jeweiligen Modifikationen werden bezüglich Korngrößenverteilung und Bindemittelgehalt überprüft. Mit einer erhöhten Waschtemperatur (100 °C) und verkürzten Waschgängen kann eine Reduzierung der Extraktionsdauer erreicht werden. Diese kann mit dem untersuchten Asphaltmischgut der Sorte AC 11 D S von circa 150 auf circa 115 Minuten reduziert werden. Die Untersuchung weiterer Asphaltsorten ergibt eine Abhängigkeit von der Probenmenge, sodass die Dauer von 120 Minuten (AC 32 T S) bis 60 Minuten (SMA 8 S) variiert. Zur Beschleunigung wird außerdem empfohlen, vor Arbeitsbeginn einen automatisch startenden Nulldurchlauf durchzuführen. Weiterhin werden konstruktive Veränderungen empfohlen, um zum Beispiel Fülleranteile besser auszuspülen. Zeitgleich mit der Optimierung der Extraktionsdauer wird die chemische Stabilität des OME überprüft. Auch nach 130 Extraktionsvorgängen können mittels GCMS keine wesentlichen Änderungen in der Zusammensetzung festgestellt werden. Bezüglich der Arbeitssicherheit wird eine einfache Gefährdungsanalyse durchgeführt, welche ergibt, dass ähnliche Schutzmaßnahmen, wie auch beim Umgang mit Tri, eingehalten werden müssen. In den Regelwerken wäre im Wesentlichen die Rückgewinnung des Bindemittels mittels Rotationsverdampfer zu ergänzen. Es ist festzuhalten, dass mit OME als Lösemittel Asphaltmischgut schneller als bisher analysiert und OME rückstandsfrei aus dem Bitumen destilliert werden kann. Die Extraktionsdauern reichen allerdings nicht an die Zeiten einer Extraktion mit Tri heran, sodass in der Praxis mit unpraktikabel langen Extraktionszeiten zu rechnen ist. Eine Gefährdung der Anwender kann unter Beachtung der Arbeitssicherheit nach bisherigem Stand des Wissens ausgeschlossen werden. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: In Germany the standard solvent used for binder extraction from bituminous mixtures is trichlorethylene (Tri), but it may only be used until 2023 due to its carcinogenic effects. As an alternative solvent, the octanoic acid methyl ester (in German: Octansäuremethylester – OME) is considered suitable. In the report, the procedure of automatic binder extraction is optimized in a way that OME can be applied with reasonable effort and without endangering the user. For this purpose, the distillation procedure is optimized that a verification by gas chromatography with mass spectrometry coupling (GCMS) will detect no remaining residue of OME in the distilled bitumen. As a result a two staged program – similar to the program using Tri – is established but at significantly higher temperatures (110 and 190 °C) and reduced pressures (20 and 5 hPa). Compared to the tri distilled binder, polymer-modified binder shows significant differences in the test results. Simple methods demonstrate that OME affects some polymers more strongly than Tri and thus changes their rheological properties. In a further step, a minimum extraction duration is investigated through modifications in the program sequence of an automatic extraction enclosure verified by particle size distribution and binder content. To achieve a reduced duration an increased washing temperature (100 °C) and shortened washing cycles is needed. The reduction is investigated using an asphalt mixture AC 11 and results in a decrease from approximately 150 to approximately 115 minutes. Using the extraction sequence for other types of asphalt mixture, a dependency on the amount of the samples can be shown. The duration varies from 120 minutes (AC 32) to 60 minutes (SMA 8). It is also recommended to carry out an automatically starting empty-run before start of work, to get an operational machine. Furthermore constructive changes are recommended, for example to better flush out filler parts. While executing the optimization of the duration for extraction, the chemical stability of OME is checked. Even after 130 extraction procedures, no significant chemical changes can be detected by GCMS. With regard to safety of work, a simple hazard analysis is carried out, which shows that similar protective arrangements are recommended, as using Tri. If OME shall be used in Germany, only the German standards for recovery of binder have to be changed by means of a rotary evaporator. This project results in a faster procedure using OME as a solvent for binder extraction from bituminous mixtures than before and without residues of OME in the remaining binder. But the duration for extraction with OME still exceeds the duration of extraction with Tri. Considering the safety of work, no risks to the user can be detected by now. (A)]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 09:03:06 GMT</pubDate>
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      <title>Entwicklung von PU-Asphalt: von der Idee bis zur baupraktischen Umsetzung</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1723340</link>
      <description><![CDATA[Versickerungsfähige Verkehrsflächen bieten neben einer Entsiegelung von vorhandenen undurchlässigen Flächen neue Wege zur Verbesserung des Stadtklimas. Herkömmliche wasserdurchlässige Straßenbaumaterialien können insbesondere im innerstädtischen Bereich aufgrund ihrer eingeschränkten Haltbarkeit oftmals nur punktuell verwendet werden. Demnach bedarf es der Entwicklung innovativer Baustoffe und Bauweisen für dauerhafte versickerungsfähige Befestigungen. Bisher hat eine vollständige Substitution von Bitumen durch innovative Bindemittel auf synthetischer Basis nur sehr begrenzte Anwendung im Straßenbau gefunden, obgleich das Potenzial sowie die charakteristische Vielfältigkeit als sehr hoch einzustufen sind. Insbesondere im Hinblick auf einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen eignet sich Polyurethan (PU) hervorragend als alternatives Bindemittel. Ziel der Dissertation besteht darin, ein vollständig neues offenporiges Materialkonzept "PU-Asphalt" auf Basis des synthetischen Bindemittels Polyurethan zu entwickeln, umfangreich zu bewerten sowie eine baupraktische Umsetzung zu realisieren. Hierbei hat sich herausgestellt, dass sich Polyurethan grundsätzlich dazu eignet, konventionelles Bitumen zu ersetzen. Weiter zeigt das resultierende Baustoffprodukt PU-Asphalt einen hohen Hohlraumgehalt bei gleichzeitig hoher Materialfestigkeit und geringer Temperatursensitivität. Es wurde ein Prüfkonzept angewendet, mit welchem die Materialcharakteristik zielsicher quantifiziert werden konnte. Nach Abschluss der Untersuchungen sind die straßenbautypischen Materialkennwerte weitestgehend bekannt und die wesentlichen Materialeigenschaften konnten identifiziert werden. (A)]]></description>
      <pubDate>Wed, 08 Sep 2021 10:37:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/1723340</guid>
    </item>
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      <title>Erfahrungen mit dem BTSV in Österreich</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1708082</link>
      <description><![CDATA[Der Beitrag fasst die Erfahrungen mit dem BTSV (Bitumen-Typisierungs-Schnell-Verfahren) in Österreich zusammen und stellt die zugrundeliegende Normierung des BTSV in Deutschland der Europäischen Norm für Dynamische Scherrheometer (DSR) gegenüber. Aus den gesammelten Erfahrungen leiten sich folgende Punkte ab: Besondere Problematik kommt der stetigen Temperaturrampe im BTSV zu. Im Bitumen-Probekörper kann sich kein Temperaturgleichgewicht einstellen, die Abweichungen zwischen oberer und unterer Platte im DSR sind geräteabhängig. Eine Vergleichbarkeit der Methode ist daher infrage zu stellen. Zudem ergibt sich ein Widerspruch zur EN 14770 für das DSR, in der Temperaturschritte mit ausreichender Zeit zur Sicherstellung des Temperaturgleichgewichts im Bitumen vor der Prüfung gefordert sind. Die Lösung für diese Herausforderung ist denkbar einfach. Das BTSV kann ebenso mit Temperaturschritten durchgeführt werden. Eine Interpolation nach der Prüfung zwischen den Temperaturschritten ist problemlos und mit hoher Genauigkeit möglich. So können die BTSV-Parameter vergleichbar und konform mit der Europäischen Normung gewonnen werden. Die Grenzwerte in der Klassifizierung für PmB sind zurzeit für Proben aus Österreich und Zentraleuropa nicht zutreffend. Dies betrifft speziell die unteren Grenzwerte für den Phasenwinkel. Da bei hohen Temperaturen ein elastischeres Verhalten tendenziell wünschenswert ist, stellt sich die Frage, warum für diesen Temperaturbereich überhaupt Untergrenzen für den Phasenwinkel notwendig sind. Schließlich ist ein Europäischer Ringversuch mit einer breiten Palette an Bindemitteln, Gerätetypen und -generationen notwendig, um eine umfassende Anwendbarkeit im CEN-Raum zu prüfen. (A)]]></description>
      <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 14:51:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/1708082</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Lösemittel im Asphaltlabor − Aktueller Stand</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1708080</link>
      <description><![CDATA[Die Qualitätssicherung im Asphaltlabor und die Kontrollprüfung von Asphaltmischgut erfolgen seit vielen Jahren über die nachträgliche Analyse und Zerlegung des Materials in seine Einzelbestandteile mit anschließender Bestimmung der Zusammensetzung sowie gegebenenfalls weiterführender physikalischer Eigenschaften. Für diese Tätigkeiten wird Lösemittel verwendet, im überwiegenden Anteil ist dies Trichlorethen (Tri). Der Gesundheitsgefährdung von Tri wurde in der Vergangenheit dadurch Rechnung getragen, dass Prüfverfahren zum Standard entwickelt werden konnten, bei denen statt Lösemittel ungefährliches Substitut (zum Beispiel Wasser bei der Rohdichtebestimmung) zum Einsatz kommt. Mit Aufnahme von Tri in die Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe der Europäischen Chemikalienverordnung REACH im Jahr 2010 begann ein Prozess, nach dessen Abschluss Tri unter Auflagen noch bis April 2023 im Asphaltlabor verwendet werden kann. Für die verbleibende Zeit bis dahin gibt es die dringende Notwendigkeit, tragfähige Alternativen zu finden und diese im Technischen Regelwerk zu verankern. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: For many years, quality assurance in asphalt laboratories and the testing of asphalt mixtures have taken the form of the analysis and breaking down of the material into its constituent parts and the subsequent determination of its composition and, if necessary, any other physical properties. Solvents — predominantly trichloroethylene (TRI) — are used for such tasks. In the past, the health hazard posed by TRI was addressed by either not using TRI or replacing it with a safe substitute (e. g. with water when determining maximum density) in those cases where it was possible. However, it is still necessary to use TRI for some processes. The inclusion of TRI on the candidate list of substances of very high concern of the EU's REACH regulation in 2010 triggered a process that culminated in the authorization to use TRI in asphalt laboratories under specific conditions until April 2023. Until then, it is a matter of great urgency to find sustainable alternatives and to underpin these alternatives with technical standards and specifications.]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 Aug 2021 16:56:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/1708080</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Prozessoptimierung der Asphaltextraktion mit Oktansäuremethylester (OME)</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/1860918</link>
      <description><![CDATA[Das in Deutschland übliche Standardlösemittel Trichlorethylen (Tri) für die Bindemittelextraktion aus Asphaltmischgut darf aufgrund seiner krebserregenden Wirkung nur noch bis 2023 verwendet werden. Als alternatives Lösemittel wird das Pflanzenölester Octansäuremethylester (OME) als potenziell geeignet angesehen. In dem vorliegenden Forschungsprojekt wird das Vorgehen der automatischen Bindemittelextraktion soweit verbessert, dass OME mit vertretbarem Aufwand und ohne Gefährdung der Anwender angewandt werden kann. Polymermodifizierte Bitumen weisen gegenüber den mit Tri destillierten Bitumen nachweisbare Abweichungen im höheren Temperaturbereich auf. Mit einfachen Methoden kann nachgewiesen werden, dass OME einige Polymere stärker als Tri verändert und damit deren rheologische Eigenschaften beeinflusst. Zeitgleich mit der durchgeführten Optimierung der Extraktionsdauer wurde die chemische Stabilität des OME überprüft. Auch nach 130 Extraktionsvorgängen kann mittels GCMS keine wesentliche Änderung in der Zusammensetzung festgestellt werden. Es ist festzuhalten, dass mit OME als Lösemittel Asphaltmischgut schneller als bisher analysiert und OME rückstandsfrei aus dem Bitumen destilliert werden kann. Die Extraktionsdauern reichen allerdings nicht an die Zeiten einer Extraktion mit Tri heran, sodass in der Praxis mit unpraktikabel langen Extraktionszeiten zu rechnen ist. Eine Gefährdung der Anwender kann unter Beachtung der Arbeitssicherheit nach bisherigem Stand des Wissens ausgeschlossen werden. ]]></description>
      <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 08:35:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/1860918</guid>
    </item>
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