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    <title>Transport Research International Documentation (TRID)</title>
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    <language>en-us</language>
    <copyright>Copyright © 2026. National Academy of Sciences. All rights reserved.</copyright>
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    <managingEditor>tris-trb@nas.edu (Bill McLeod)</managingEditor>
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      <title>Transport Research International Documentation (TRID)</title>
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      <title>Ursachenforschung zu Schäden an Lärmschutzwänden mit Vorsatzschale aus haufwerksporigem Leichtbeton</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2620554</link>
      <description><![CDATA[Bei Lärmschutzwänden (LSW) aus Beton, die aus einer Vorsatzschale aus haufwerksporigem Leichtbeton (HPLB) im monolithischen Verbund mit einer gefügedichten Stahlbetontragschale bestehen, wurden diverse Schadensbilder festgestellt. Diese reichen von Rissen, Abplatzungen und Abwitterungen im HPLB der Vorsatzschale bis hin zum lokalen Ablösen und Herabfallen des HPLB von der Tragschale. Ziel war es, die Ursachen und Entstehungsmechanismen dieser Schäden umfassend zu analysieren, um eine schadensfreie und dauerhafte Qualitätssicherung von Lärmschutz-Elementen (LS-Elementen) aus Beton mit Vorsatzschale aus HPLB zu gewährleisten. Dafür wurde der Bauwerkszustand von fünf LSW, bei denen charakteristische Schäden aufgetreten sind, dokumentiert und untersucht. Zudem wurden Materialstudien zum Einfluss der Zusammensetzung von HPLB auf die schadensrelevanten Materialeigenschaften durchgeführt. Die im Rahmen der Untersuchungen ermittelten maßgeblichen Mechanismen für die Schadensentwicklung an LS-Elementen aus Beton mit einer HPLB-Vorsatzschale sind auf die folgenden Hauptfaktoren zurückzuführen: thermische Zwangs- und Eigenspannungen sowie unzureichender Frost-Taumittel-Widerstand der Materialien der Vorsatzschale, der durch eine hohe Wasseraufnahmekapazität und -speicherung der HPLB bedingt ist. Insbesondere bei HPLB aus überwiegend feinporigen Materialien (zum Beispiel Quarzsand) besteht aufgrund ihrer ungünstigen hygrischen Eigenschaften und mangelnden Frost-Taumittel-Widerstandsfähigkeit für LS-Elemente aus Beton ein erhöhtes Schadensrisiko. Hinsichtlich der konstruktiven Ausführung von LSW aus Beton mit Vorsatzschale aus HPLB sollten Bauweisen vermieden werden, die einen zusätzlichen Wassereintrag begünstigen. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: Various types of damage have been identified in concrete noise barriers consisting of a facing shell made of lightweight, porous concrete in a monolithic bond with a joint-tight reinforced concrete load-bearing shell. These range from cracks, spalling and weathering in the lightweight, porous concrete of the facing shell to localized detachment and falling of the lightweight, porous concrete from the load-bearing shell. The aim of the research project was to comprehensively analyze the causes and development mechanisms of this damage in order to ensure damage-free and durable quality assurance of noise protection elements made of concrete with lightweight, porous concrete facing shells. To this end, the structural condition of five noise barriers in which characteristic damage had occurred was documented and examined. In addition, material studies were carried out on the influence of the composition of lightweight, porous concrete on the damage-relevant material properties. The main mechanisms for the development of damage to concrete noise protection elements identified in the present investigations can be attributed to the following main factors: thermal restraint and residual stresses as well as insufficient frost/de-icing agent resistance of the facing layer materials, which is caused by the high water absorption capacity and storage of the lightweight, porous concrete. There is an increased risk of damage for noise barriers elements made of concrete, particularly in the case of lightweight, porous concrete made predominantly of fine-pored materials (e.g. quartz sand) due to their unfavorable hygric properties and lack of resistance to freeze-thaw agents. With regard to the structural design of noise barriers made of concrete with a facing shell made of lightweight, porous concrete, construction methods that favor additional water ingress should be avoided. (A)]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 14:40:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Auswirkungen der Anforderungen des BBQ-Konzeptes (Beton Bau Qualitätsklassen) für Ingenieurbauwerke nach ZTV-ING</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2611269</link>
      <description><![CDATA[Die Erfahrungen mit der Anwendung des aktuell gültigen Regelwerks für die Betonherstellung (DIN-Fachbericht 100) und die Bauausführung zeigen, dass Änderungen und Ergänzungen notwendig sind, um vor dem Hintergrund sich ändernder technischer, rechtlicher und politischer Randbedingungen die erforderliche Betonbauqualität (BBQ) sicherzustellen. Mit der novellierten Fassung der Norm DIN 1045:2023-08 wird durch die Einführung von Betonbauqualitätsklassen (BBQ-Konzept) ein neues Konzept im Hinblick auf umfassende und konsistente Festlegungen von bauteilspezifischen Anforderungen an Planung, Baustoffe, Ausführung und Qualitätssicherung umgesetzt. Mit Hilfe der BBQ-Klassen werden zum einen technische Anforderungsniveaus definiert und zum anderen wird der erforderliche Abstimmungsbedarf zwischen den Bereichen Planung, Beton (Herstellung) und Bauausführung festgelegt, indem in Abhängigkeit von der Komplexität einer Bauaufgabe Betonfachgespräche, ein Betonbaukonzept in der Planungs- und Ausführungsphase sowie die Beteiligung einer fachkundigen Person gefordert werden. Das BBQ-Konzept und die damit verbundenen Anforderungen an die Kommunikation stellen neben einer Vielzahl technischer Änderungen die wesentlichste Änderung in DIN 1045:2023 dar. Mit der neuen Norm werden technische Änderungen bei der Betonherstellung und der Ausführung eingeführt, die den Erfahrungen mit dem bisherigen Regelwerk, der Baupraxis und/oder der Anpassung an den Stand der Technik geschuldet sind. Diese sind in ZTV-ING bisher nicht erfasst. Im Hinblick auf die Qualitätssicherung enthält ZTV-ING im Teil 1 umfangreiche Regelungen in Bezug auf die Überwachung und die technische Bearbeitung, insbesondere die Benennung verantwortlicher Personen und Zuständigkeiten sowie einzelner Maßnahmen, zum Beispiel die Forderung nach einem Betonierplan. Diese sind mit den detaillierten Anforderungen der DIN 1045-1000:2023-08 nicht identisch. Bauwerke im Regelungsbereich der Verkehrsträger fallen nach DIN 1045-1000:2023-08 grundsätzlich in die Betonbauqualitätsklasse BBQ-S. In der Betonbauqualitätsklasse BBQ-S können von DIN 1045 abweichende Regelungen getroffen und vertraglich vereinbart werden. Damit ist es grundsätzlich möglich, die geforderten Maßnahmen - Bauverlaufsgespräche, Betonbaukonzept, Beteiligung einer fachkundigen Person - außer Kraft zu setzen oder an die Belange der ZTV-ING anzupassen. Da die ZTV-ING an verschiedenen Stellen das bauaufsichtlich eingeführte Regelwerk in Bezug nehmen, wird bei der Fortschreibung dieses Regelwerks auch eine Überprüfung der Auswirkungen der Anforderungen in ZTV-ING erforderlich. Da DIN 1045:2023 eine Zuordnung aller Anwendungen zu einer BBQ-Klasse durchgehend voraussetzt, ist eine Bezugnahme auf die Norm in ZTV-ING ohne Bezug zu den BBQ-Klassen und die damit verbundenen Anforderungsniveaus praktisch nicht möglich. Wird DIN 1045:2023 in ZTV-ING zur Bezugsgrundlage gemacht, erfordert dies eine entsprechende Berücksichtigung. Unter technischen Gesichtspunkten kann die Einteilung in BBQ-Klassen übernommen werden, wobei die Änderungen mit den bereits bestehenden Regelungen abgeglichen und gegebenenfalls ergänzt werden müssen. Die mit der Klasseneinteilung in Form eines Junktims verbundene Kommunikationsstruktur dient der Kommunikation aller planerischer, herstellungs- und ausführungstechnischer Anforderungen und damit insbesondere der Qualitätssicherung. Mit ihrer Hilfe sollen vor allem die Schnittstellen ins Auge gefasst und damit zusammenhängende Probleme möglichst frühzeitig aus dem Weg geräumt werden. Die mit den Schnittstellen verbundene Problematik ist in ZTV-ING nicht explizit beziehungsweise formal wie in DIN 1045:2023 geregelt, möglicherweise aber durch die umfangreichen Regelungen in Teil 1 implizit zufriedenstellend gelöst. Ob diesbezüglich eine Notwendigkeit zur Anpassung der ZTV-ING bis hin zu einer Implementierung der Kommunikationsstruktur nach DIN 1045-1000:2023-08 besteht, muss auf Grundlage der bauherrenseitigen Erfahrungen beurteilt werden. Die Überprüfung der in ZTV-ING bestehenden Abläufe und Strukturen zeigt, dass eine Implementierung der in DIN 1045-100:2023-08 vorgesehenen Maßnahmen möglich ist. Bis zur bauaufsichtlichen Einführung von DIN 1045:2023 stehen das alte und neue Normenwerk nebeneinander. Gegenüber den Vorgängernormen beziehungsweise DIN-Fachbericht 100 ist davon auszugehen, dass DIN 1045:2023 den neuesten Stand der Technik darstellt. Auch wenn die Normenreihe noch nicht bauaufsichtlich eingeführt ist, begründet sie im Hinblick auf die werkvertraglich geschuldete Sachmangelfreiheit einer Bauleistung zum Zeitpunkt der Abnahme bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt Aufklärungs-, Hinweis- und Dokumentationspflichten. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: Experience with the application of the currently valid set of rules for concrete production (DIN Technical Report 100) and construction shows that changes and additions are necessary to ensure the required concrete construction quality (BBQ) against the background of changing technical, legal and political boundary conditions. With the amended version of DIN 1045:2023-08, the introduction of concrete construction quality classes (BBQ concept) implements a new concept with regard to the comprehensive and consistent definition of component-specific requirements for planning, building materials, execution and quality assurance. With the help of the BBQ classes, technical requirement levels are defined on the one hand and, on the other hand, the necessary need for coordination between the areas of planning, concrete (production) and construction is determined by requiring specialist concrete discussions, a concrete construction concept in the planning and execution phase and the involvement of an expert, depending on the complexity of a construction task. The BBQ concept and the associated communication requirements represent the most significant change in DIN 1045:2023, in addition to a large number of technical changes. The new standard introduces technical changes in concrete production and execution that are due to experience with the previous regulations, construction practice and/or adaptation to the state of the art. These have not yet been included in ZTV-ING. With regard to quality assurance, ZTV-ING Part 1 contains extensive regulations relating to monitoring and technical processing, in particular the designation of responsible persons and responsibilities as well as individual measures, e.g. the requirement for a concreting plan. These are not identical to the detailed requirements of DIN 1045-1000:2023-08. According to DIN 1045-1000:2023-08, structures in the regulated area of transport carriers generally fall into the concrete construction quality class BBQ-S. In concrete construction quality class BBQ-S, regulations deviating from DIN 1045 can be made and contractually agreed. This means that it is generally possible to override the required measures - construction progress meetings, concrete construction concept, involvement of an expert - or to adapt them to the requirements of ZTV-ING. As the ZTV-ING refers to the regulations introduced by the building authorities at various points, a review of the effects of the requirements in ZTV-ING will also be necessary when updating these regulations. As DIN 1045:2023 requires all applications to be assigned to a BBQ class throughout, it is practically impossible to refer to the standard in ZTV-ING without reference to the BBQ classes and the associated requirement levels. If DIN 1045:2023 is made the reference basis in ZTV-ING, this requires appropriate consideration. From a technical point of view, the division into BBQ classes can be adopted, whereby the changes must be compared with the existing regulations and supplemented if necessary. The communication structure associated with the classification in the form of a junction serves to communicate all planning, production and execution requirements and thus in particular quality assurance. The main purpose of this structure is to focus on the interfaces and eliminate any associated problems as early as possible. The problems associated with the interfaces are not explicitly or formally regulated in ZTV-ING as they are in DIN 1045:2023, but may be implicitly solved satisfactorily by the extensive regulations in Part 1. Whether there is a need to adapt the ZTV-ING in this respect up to the implementation of the communication structure according to DIN 1045-1000:2023-08 must be assessed on the basis of the client's experience. The review of the existing processes and structures in ZTV-ING shows that it is possible to implement the measures envisaged in DIN 1045-100:2023-08. Until the introduction of DIN 1045:2023 by the building authorities, the old and new standards will stand side by side. Compared to the predecessor standards or DIN Technical Report 100, it can be assumed that DIN 1045:2023 represents the latest state of the art. Even if the series of standards has not yet been introduced by the building authorities, it already establishes obligations to provide information, notification and documentation at the time of acceptance with regard to the freedom from material defects of a construction work owed under the contract for work and services. (A)]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 10:28:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2611269</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Baupraktische Erprobung von Straßenbetonen mit Innenhydrophobierung</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2604571</link>
      <description><![CDATA[Aufbauend auf Forschung (siehe 01770535) zur Bewertung der Innenhydrophobierung von Fahrbahndeckenbetonen als neuartige Alkali-Kieselsäure-Reaktion-(AKR-)Vermeidungsstrategie und einer Literaturrecherche erfolgten Grundsatzuntersuchungen zum Einfluss eines ausgewählten Hydrophobierungsmittels (HM). Zementleimuntersuchungen zeigen, dass das HM die Zementhydratation verzögert und die Porosität des Zementsteins im Nanometerbereich erhöht. Weiterführende Mörteluntersuchungen belegen, dass zur Einstellung des gleichen Luftgehalts im Mörtel bei der HM-Zugabe die Dosierung des Luftporenbildners (LP-Bildners) auf Wurzelharzbasis signifikant erhöht werden muss. Außerdem verschlechtern sich bei HM-Zugabe tendenziell die mechanischen Eigenschaften des Mörtels. Des Weiteren wurde der Einfluss der Dosierung des HM von 0 bis 1,0 Masse-Prozent (M.-%, Bezug auf Zementgehalt) auf die Frisch- und Festbetoneigenschaften eines nach dem Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau (ARS) 04/2013 entworfenen Oberbeton (OB) (D>8)/Unterbeton (UB) und OB (0/8) mit einer sehr alkaliempfindlichen Grauwacke grundhaft untersucht. Es bestätigte sich, dass zur Sicherstellung des normativen Luftporen-Gehalts (LP-Gehalts) im hydrophobierten Frischbeton die Dosierung des LP-Bildners signifikant erhöht werden muss. Dargelegt werden des Weiteren die Ergebnisse der Festbetonprüfungen. Für die aufbauenden Untersuchungen und den Technikumsversuch wurden bei beiden Betonarten eine HM-Dosierung von 1,0 M.-% gewählt. Zusätzlich erfolgten folgende Modifikationen: - Substitution des WS-Prüfzements (Sackware) durch Straßenbauzement CEM I 42,5 N (tb) mit ähnlichem Na2O-Äquivalent (Siloware); - Substitution des Grauwackesplitts durch einen Rhyolithsplitt mittlerer Alkaliempfindlichkeit. Zur Sicherstellung der normativen Vorgaben für die mechanischen Eigenschaften und der steifen Konsistenz (hohe Grünstandfestigkeit) wurde der Wasserzementwert (w/z-Wert) beim OB (D>8)/UB auf 0,41 und beim OB (0/8) auf 0,43 bei den aufbauenden Untersuchungen abgesenkt. Zur Erreichung des normativ geforderten LP-Gehalts im Frischbeton wurde der wurzelharzbasierte durch einen hochwirksamen synthetischen LP-Bildner ersetzt. Zusätzlich wurde das HM nicht mehr zu Beginn, sondern erst nach dem abgeschlossenen Mischprozess aller anderen Betonausgangsstoffe zugegeben. Das Mischen selbst erfolgte zur besseren Übertragbarkeit auf die Großmischanlage mit einem Labordoppelwellenmischer. Die Modifikation der Betonrezeptur und des Mischregimes führte zu einer Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und vor allem des Frost-Tausalz-Widerstands (FTSW) der hydrophobierten Rhyolithbetone. Für die Großmischanlage wurden die Betonrezepturen und die Mischregime nochmals modifiziert. Beide Betonarten wurden ohne und mit HM hergestellt. Mit allen Betonarten wurden Plattenstreifen mittels Gleitschalungsfertiger mit verschiedener Oberflächentextur hergestellt. Die zusätzlich hergestellten Laborprüfkörper und die aus den Plattenstreifen gewonnenen Prüfkörper dienten der Ermittlung der Festbetonparameter. Fazit ist: - keine beziehungsweise geringfügige Verschlechterung der mechanischen Parameter der großtechnisch hergestellten Betone durch HM-Zugabe; - hydrophobierter OB (D>8)/UB mit moderater und hydrophobierter OB (0/8) mit signifikanter Verminderung des FTSW; - ausreichende Verminderung des AKR-Schädigungspotenzials bei großtechnisch hergestellten Betonen mit HM. Abschließend wurde der Einsatz des Hochofenzements (HOZ) CEM III/A 42,5 N als alternative AKR-Vermeidungsstrategie analysiert, indem der WS-Prüf- beziehungsweise Straßenbauzement durch den HOZ im OB (D>8)/UB mit Grauwacke beziehungsweise Rhyolith ersetzt wurde. Fazit: - kapillare Wasseraufnahme des Grauwacke- und Rhyolithbetons mit HOZ gegenüber der Referenz ohne HM tendenziell geringer und im Vergleich zu hydrophobiertem Beton höher; - vergleichbare mechanische Eigenschaften des Grauwacke- und Rhyolithbetons mit HOZ wie beim Referenzbeton ohne und mit HM; - signifikante Verminderung des FTSW durch HOZ; - signifikante Reduzierung des AKR-Schädigungspotenzials durch den HOZ, selbst bei sehr alkaliempfindlicher Grauwacke. Resümierend ist der Einsatz des HOZ eine wirkungsvolle alternative AKR-Vermeidungsstrategie für Betonfahrbahndecken. Seine Verwendung sollte sich wegen des verminderten FTSW auf den Unterbeton beschränken. Abschließend wird ein Grobkonzept für die Errichtung einer Erprobungsstrecke mit hydrophobiertem Beton vorgestellt. ABSTRACT IN ENGLISH: Based on  research (see 01770535) on evaluating internal hydrophobization of road pavement concrete as a novel alcali-silica reaction (ASR) avoidance strategy and a literature search, a range of fundamental tests was carried out to examine the influence of a selected hydrophobic agent (HA). Tests on cement paste show that the HA delays cement hydration and increases the porosity of hardened cement paste in the nanometre range. Further cement mortar tests prove that to achieve the same air content in cement mortar with added HA, the dosage of air entraining agent (AEA) based on wood resin must be increased significantly. Also, adding HA tends to result in deterioration of the cement mortar’s mechanical properties. Further, the project thoroughly examined the influence of HA dosages from 0 to 1.0 mass percent (M.-%, of cement content) on the properties of fresh and hardened concrete of a top concrete layer (TCL) (D>8)/bottom concrete layer (BCL) and TCL (0/8) designed according to Allgemeines Rundschreiben Straßenbau (ARS) 04/2013 with a very alkali-sensitive greywacke. Here too, tests confirmed that to ensure normative air void content in hydrophobic fresh concrete, the AEA dosage must be significantly increased. The results of the hardened concrete tests are also presented. In the follow-up tests and the Technikum tests a HA dosage of 1.0 M.-% was selected for both concrete types. The following modifications were also applied: - Substituting the WS test cement (bagged cement, moisture class for highly stressed road surfaces) with pavement cement CEM III/A 42.5 N (tb) with similar Na2O equivalent (silo cement); - Substituting greywacke with rhyolite chips of moderate alkali sensitivity. To achieve the specified standards for mechanical properties and stiffness (high green strength) the water cement (w/c) ratio of the TCL (D>8)/BCL was reduced to 0.41 and of the TCL (0/8) to 0.43 for the follow-up tests. To achieve the standard air void content of fresh concrete specified in ARS, the wood rosin based AEA was replaced by a highly effective synthetic AEA. Further, the HA was added not at the beginning of the mixing process but after mixing all the other constituents. For better transferability to a large mixing plant, a laboratory double shaft mixer was used. The modification of the concrete formula and mixing regime resulted in improved mechanical properties and above all, improved freeze-de-icing salt resistance of the hydrophobized rhyolite concretes. The concrete formula and mixing regime were modified again for transfer to a large mixing plant. Both concrete types were produced without and with HA in the large mixing plant. Pavement strips were produced with all concrete types using slipform pavers with different surface textures. Laboratory test specimens and specimens from the paving strips were used to determine the hardened concrete parameters. The following conclusions can be drawn: - No or only slight deterioration of mechanical properties in the concretes produced in the large mixing plant with added HA; - Moderate reduction of freeze-de-icing salt resistance in the hydrophobized TCL (D>8)/BCL and significant reduction in the hydrophobized TCL (0/8); - Adequate reduction of ASR damage potential in concrete produced in the large mixing plant with added HA. Finally, the use of blast furnace cement (BFC) CEM III/A 42.5 N was analysed as an alternative ASR avoidance strategy. For this test, the WS test cement and concrete pavement cement were replaced by BFC in TCL (D>8)/BCL with greywacke or rhyolite, with the following results: - Capillary water absorption of greywacke and rhyolite concrete with BFC tended to be lower compared to the reference concrete without HA and higher compared to hydrophobized concrete; - Mechanical properties of greywacke and rhyolite concrete with BFC comparable to the reference concretes without and with HA; - Significant reduction of freeze-de-icing salt resistance due to BFC; - Significant reduction of ASR damage potential due to BFC even with very alkali-sensitive greywacke. To sum up, the use of BFC is an effective alternative ASR avoidance strategy for concrete road pavements. Its use should be restricted to the bottom concrete layer, due to the lower freeze-de-icing salt resistance. Finally, a concept was roughed out for setting up a test section with hydrophobized concrete.]]></description>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 11:34:52 GMT</pubDate>
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      <title>Zur experimentellen Bestimmung der Wärmedehnzahl von Beton im Straßenbau</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2573177</link>
      <description><![CDATA[Rechnerische Analysen im Zuge der Dimensionierung und Substanzbewertung gewinnen im Betonstraßenbau zunehmend an Bedeutung. Eine hinreichende Kenntnis über das im nationalen Betonstraßenbau spezifische thermische Ausdehnungsverhalten des Baustoffs Beton ist für eine adäquate Berücksichtigung bei der Modellbildung essenziell. Den aktuellen Ansätzen liegen ingenieurtechnische Annahmen zugrunde, die auf allgemeinen Richtwerten aus den 1960er Jahren basieren. Eine systematische und gezielte Verknüpfung mit aktuelleren Erkenntnissen sowie auf den nationalen Betonstraßenbau ausgerichtete labortechnische Untersuchungen fehlen. Derzeit existieren national und europäisch jedoch keine standardisierten oder genormten Verfahren zur experimentellen Bestimmung der Wärmedehnzahl von Beton. Diese Arbeit verfolgt zusammenfassend folgende konkrete Zielstellungen: 1. Erstellung einer geschlossenen Abhandlung zur Thematik der Wärmedehnzahl von Betonen mit spezifischer Ausrichtung auf den nationalen Straßenbau und die Verwendung des Kennwertes für rechnerische Analysen. 2. Schaffung von Grundlagen für die Aufnahme eines Prüfverfahrens zur Bestimmung der Wärmedehnzahl in die "Technischen Prüfvorschriften für Verkehrsflächenbefestigungen − Betonbauweisen (TP B-StB)". 3. Überprüfung vorhandener Literaturwerte hinsichtlich der spezifischen Verwendbarkeit im Betonstraßenbau. 4. Bewertung des aktuellen Dimensionierungsansatzes in den "Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung von Betondecken im Oberbau von Verkehrsflächen (RDO Beton)". In Kontext der Verwendung von Wärmedehnzahlen für rechnerische Analysen im Betonstraßenbau ergibt sich eine sehr hohe Bedeutung in Bezug auf zwei Komplexe, die für die Dauerhaftigkeit von Fahrbahndecken aus Beton entscheidend sind. Zum einen beeinflusst die Wärmedehnzahl maßgeblich das Längs- und Querdehnungsverhalten der Decke. Zum anderen stellt sie einen maßgebenden Parameter für die rechnerische Dimensionierung dar. Darüber hinaus hängt der maßgebende Anteil der mechanischen Beanspruchung von Fugenfüllsystemen bei Decken in Plattenbauweise insbesondere auch von der Wärmedehnzahl des Betons ab. Zur Bewertung der Genauigkeit experimentell bestimmter Wärmedehnzahlen wurden Sensitivitätsanalysen mit den rechnerischen Verfahren zur Dimensionierung und Substanzbewertung durchgeführt. Im Ergebnis sollte bei der Bestimmung von Wärmedehnzahlen zur Nutzung als Eingangsdaten in die Berechnungen eine relativ hohe Genauigkeit von ± 0,3 · 10-6/K angestrebt werden. Es wurden zwei Prüfansätze zur experimentellen Bestimmung der Wärmedehnzahl entwickelt, angewendet und kritisch analysiert. Zur Messung der thermisch bedingten Längenänderung werden ein Setzungsdehnungsmesser mit digitaler Messuhr (Prüfansatz 1) sowie induktive Wegaufnehmer (Prüfansatz 2) verwendet. Es zeigt sich, dass insbesondere unter Verwendung von induktiven Wegaufnehmern eine sehr gute Reproduzierbarkeit der Messergebnisse erzielt werden kann. Um die Richtigkeit der Prüfergebnisse beurteilen zu können, wurden Bezugswerte an Referenzmaterialien anhand von Dilatometermessungen an verschiedenen Instituten ermittelt. Für den hier betrachteten Temperaturbereich zwischen 0 °C und 40 °C ergeben sich mittlere Wärmedehnzahlen für eine Edelstahl- beziehungsweise Aluminium-Legierung in Höhe von 15,40 · 10-6/K beziehungsweise 21,69 · 10-6/K. In Vergleichsuntersuchungen wurde eine sehr gute Annäherung der Prüfergebnisse bei Verwendung von Prüfansatz 1 (PA1) sowie von Prüfansatz 2 (PA2) mit einer Aluminium-Legierung als Kalibriermaterial an die Bezugswerte erzielt. Die Abweichungen liegen zwischen 0,07 bis 0,21 · 10-6/K. Eine erste allgemeine Einschätzung zur Genauigkeit der Prüfergebnisse zeigt, dass bei Verwendung von PA2 die geforderte Genauigkeit des Prüfergebnisses von ± 0,3 · 10-6/K bei einem Konfidenzniveau von 95 % auch bei sehr kleinen Stichproben erfüllt wird. Bei PA1 kann bei größeren Stichproben dieser Genauigkeitsanforderung entsprochen werden. Vor dem Hintergrund einer höheren Praktikabilität wird der PA1 für die umfassenden Bestandsuntersuchungen herangezogen. Den Bestandsuntersuchungen lag eine Stichprobe von 58 Bestandsstrecken aus dem BAB-Netz zugrunde. Die Probekörper wurden auf den maßgebenden lufttrockenen Zustand konditioniert. Es ergaben sich Wärmedehnzahlen der Straßenbetone für die einzelnen untersuchten Schichten zwischen 7,4 – 12,2 · 10-6/K, wobei - wie zu erwarten - die niedrigen Dehnungswerte bei kalkreichen Gesteinskörnungen und die höheren Werte bei Kiesen mit einem hohen Anteil an Quarzgestein festgestellt wurden. Der aktuell für den Regelfall in der rechnerischen Dimensionierung vorgesehene Richtwert für die Wärmedehnzahl von 11,5 · 10-6/K wird in 7,5 % der untersuchten Betone überschritten. Die verfügbaren Literaturwerte können in Form der angegeben Mittelwerte nur als Orientierung herangezogen werden. Für die im Straßenbau zum Einsatz kommenden Kiese, welche hinsichtlich der Gesteinsart heterogen zusammengesetzt sind, liegen keine Literaturwerte vor. Orientierungsmessungen zum Einfluss der Betonfeuchte auf die Wärmedehnzahl zeigen, dass bei wassergesättigten Proben im Vergleich zu lufttrockenen die Wärmedehnzahl durchschnittlich um 2,7 · 10-6/K geringer ausfällt. Bei der Bestimmung der Wärmedehnzahl an wassergesättigten Probekörpern sollte das Prüfergebnis nach aktuellem Wissensstand um 25 % erhöht werden. Aufbauend auf dieser Arbeit sollte zur Überführung eines Prüfverfahrens in die TP B-StB zunächst eine Arbeitsanleitung für einen Prüfansatz oder mehrere Prüfansätze erarbeitet und anschließend ein Ringversuch zur Bestimmung der Präzisionskenndaten durchgeführt werden. Zur Qualitätssicherung wird es als zwingend erforderlich angesehen, durch eine zentrale Stelle Referenzprismen aus Metall mit zugehörigem Bezugswert für die Wärmedehnzahl zur Verfügung zu stellen. Perspektivisch sollten die Bestandsuntersuchungen systematisch fortgesetzt werden, um zum einen ein verbessertes Verständnis zur zeitlichen Entwicklung der Wärmdehnzahlen von Straßenbetonen in situ zu erlangen und zum anderen die Datenbasis insbesondere von Betonen mit hohem thermischen Dehnungsvermögen zu erhöhen. Darüber hinaus sollten vor dem Hintergrund des hohen Einflusses aus dem Feuchtegehalt des Betons die realen Feuchteverteilungen über die Deckenhöhe sowie innerhalb einer Fahrbahnplatte (Plattenmitte, Plattenrand) eruiert werden, um Rückschlüsse auf die feuchtebedingten Streuungen der Wärmedehnzahl im Bauteil ziehen zu können. ABSTRACT IN ENGLISH: Computational analyses in the course of dimensioning and substance assessment are becoming increasingly important in the field of concrete pavement construction. Adequate knowledge of the specific thermal expansion behaviour of concrete is essential for sufficient consideration in modeling. The current approaches are based on engineering assumptions that are based on general guide values from the 1960s. There is a lack of systematic and targeted linking with more recent findings and laboratory studies geared towards national concrete pavement construction. However, there are currently no national or European standardized or normed procedures for the experimental determination of the coefficient of thermal expansion (CTE) of concrete. In summary, this work pursues the following concrete objectives: 1. Preparation of a closed treatise on the subject of the CTE of concretes with a specific focus on national road construction and the use of the characteristic value for computational analyses. 2. Creation of a basis for the inclusion of a test method for determining the CTE in the "Technische Prüfvorschriften für Verkehrsflächenbefestigungen − Betonbauweisen (TP B-StB)". 3. Review of existing literature values with regard to specific usability in concrete road construction. 4. Evaluation of the current dimensioning approach in the "Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung von Betondecken im Oberbau von Verkehrsflächen (RDO Beton)".]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 13:34:01 GMT</pubDate>
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      <title>Erstellung eines Verfahrens zur rechnerischen Dimensionierung und zur Prognose des Verhaltens von Pflasterbefestigungen</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2543094</link>
      <description><![CDATA[Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden Grundlagen für ein Dimensionierungsverfahren zur Prognose der Nutzungsdauer von ungebundenen Pflasterbefestigungen geschaffen. Hierfür wurden sowohl umfangreiche Laborversuche zur Untersuchung des elastischen und plastischen Verformungsverhaltes von ungebundenen granularen Baustoffgemischen als auch umfangreiche Sensitivitätsuntersuchungen unter Anwendung der Finiten-Elemente-Methode sowie großmaßstäbliche Versuche an Pflasterbefestigungen durchgeführt. Die zur Berechnung von dimensionierungsrelevanten Beanspruchungszuständen erforderlichen Modellparameter wurden anhand von Ergebnissen aus Triaxialversuchen ermittelt. In Ergänzung zu den Triaxialversuchen wurde untersucht, ob die Beschreibung des elastischen und des plastischen Materialverhaltens mit dem zyklischen Ödometer- und dem CBR-Versuche möglich ist. Zur Kalibrierung und Bewertung des Berechnungsverfahrens wurden großmaßstäbliche Versuche im Otto-Mohr-Laboratorium der TU Dresden durchgeführt. Dafür wurden zwei Versuchsflächen mit unterschiedlichen Betonpflastersteinen hergestellt. Zur Bewertung des Einflusses der versuchstechnisch untersuchten Materialien auf das Gesamtverhalten unterschiedlicher Pflasterbefestigungen wurden mittels der Finiten-Elemente-Software COMSOL Multiphysics umfangreiche Berechnungen durchgeführt. Neben einem nichtlinear elastischen Stoffmodell wurde außerdem eine Verfahrensweise zur Berechnung beziehungsweise Prognose plastischer Verformungen implementiert. Es ist festzuhalten, dass die Berechnung dimensionierungsrelevanter Größen für die rechnerische Prognose der Nutzungsdauer von Pflasterbefestigungen mittels der Finiten-Elemente-Methode und unter Anwendung dreidimensionaler Berechnungsmodelle mit implementierten nichtlinear elastischen Stoffmodellen als praxistauglich hinsichtlich des erforderlichen Berechnungsaufwandes zu werten ist. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: As part of the research project, the foundations were laid for a dimensioning method to predict the service life of pavements with unbound layers. For this purpose, extensive laboratory tests were carried out to investigate the elastic and plastic deformation behavior of unbound granular building material mixtures as well as extensive sensitivity tests using the finite element method and full-scale tests on block pavings. The model parameters required for the calculation of dimensioning-relevant stress states were determined on the basis of results from triaxial tests. In addition to the triaxial tests, it was investigated whether the description of the elastic and plastic material behavior is possible with the cyclic oedometer and CBR tests. To calibrate and evaluate the calculation method, large-scale tests were carried out in the Otto Mohr Laboratory at TU Dresden. Two test surfaces with different concrete paving blocks were produced for this purpose. Extensive calculations were carried out using the finite element software COMSOL Multiphysics to evaluate the influence of the tested materials on the overall behavior of different block pavings. In addition to a non-linear elastic material model, a method for calculating and predicting plastic deformations was also implemented. It should be noted that the calculation of dimensioning-relevant variables for the computational prediction of the service life of block pavings using the finite element method and applying three-dimensional calculation models with implemented non-linear elastic material models can be considered practicable with regard to the required calculation effort. (A)]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 09:48:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2543094</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Prüfmethode zur validen Bestimmung von Luftporengehalten an Fahrbahndeckenbetonen</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2543095</link>
      <description><![CDATA[Fahrbahndeckenbetone sind frei bewitterte Verkehrsflächen und werden der Expositionsklasse XF4 „Frostangriff mit Taumittel“ zugeordnet. Zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit wird ein hoher Frost-Tausalz-Widerstand gefordert. Dazu werden luftporenbildende Zusatzmittel eingesetzt. Zur frühzeitigen Qualitätskontrolle werden die Luftgehalte auf der Baustelle mit Luftgehaltsprüfgeräten am Frischbeton geprüft. Dazu muss ihre Messgüte sichergestellt sein. Auf Basis von theoretischen und praktischen Studien wurde die Konzeption einer Prüfmethode erarbeitet, die eine Beurteilung der Messgüte der unterschiedlichen LP-Gehaltsprüfer ermöglicht. Dazu wurden im Zuge gerätetechnischer Vergleichsuntersuchungen die Luftporengehalte an zuvor festgelegten Betonrezepturen mit ausgewählten national und international genormten Luftporengehaltsprüfern sowie nicht-genormten Alternativen nach einem einheitlichen Prüfregime bestimmt. Vorgeschaltet waren die Konzepterstellung für die Bewertung der Messgüte von Luftgehaltsprüfern, die Erarbeitung eines einheitlichen Prüfregimes, die Festlegung von Grundrezepturen (jeweils ein Ober- und ein Unterbeton) und deren betontechnologischen Variationen. Bei den Laboruntersuchungen erfolgte zur parallelen Datenauswertung und Präzisionsbestimmung einzelner Luftgehaltsprüfer die Erfassung maßgeblicher Frischbetonkennwerte. An ausgewählten Rezepturen wurden zusätzlich Luftporenkennwerte am Festbeton ermittelt und ebenfalls extern mit dem Ziel kontrolliert, eine Übertragbarkeit von Luftporengehalts-Messergebnissen am Frischbeton auf den Luftporengehalt im Festbeton valide einschätzen zu können. Die Erfassung ausgewählter Festigkeitskennwerte ermöglichte weiterhin die Reflexion zu den in der Baupraxis eingesetzten Ober- und Unterbetonen. Die konventionell mit dem Druckausgleichsverfahren ermittelten Luftporengehalte wurden durch die Art der Prüfausführung, zum Beispiel die Verdichtungsart und -intensität, die Anzahl der verdichteten Betonlagen und die Fertigkeit des Laboranten, beeinflusst. Zudem spielten die Mischtechnik und die Temperatur sowie die Behandlung des Frischbetons beim Transport und Einbau eine maßgebende Rolle. Bei den Ergebnissen der Vergleichsuntersuchungen zeigte sich, dass die betontechnologischen Kennwerte, wie Zementgehalt, Größtkorn, anzustrebender LP-Gehalt und w/z-Wert zum Teil eine erhebliche Auswirkung auf die Qualität der Messwertbildung besaßen. Ein gerätetechnischer Vergleich bei der praxisüblichen konventionellen Prüftechnik verschiedener Hersteller ergab, dass trotz gleicher Nutzungsdauer und Kalibrierungsrate bei baugleichen Modellen individuelle Unterschiede in der Messwertgüte festgestellt wurden. Alternative Prüftechnik wie das HYDRO_5, die auf dem Wassersäulenprüfverfahren und einem Arbeitsdruck von 2 bar basiert und das Super Air Meter (1 bar Arbeitsdruck) erwiesen sich in der Regel als hinreichend präzise. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: Road surface concretes are freely weathered traffic surfaces and are assigned to exposure class XF4 "Frost attack with de-icing agent". To ensure durability, a high resistance to frost and de-icing salt is required. Air-entraining additives are used for this purpose. For early quality control, the air content is tested on fresh concrete at the construction site using air content testers. For this purpose, their measurement quality must be ensured. Based on theoretical and practical construction studies, a test method was developed that allows the measurement quality of the various air content testers to be assessed. For this purpose, air void contents were determined on previously defined concrete mix designs with selected, nationally and internationally standardized air void content testers as well as non-standardized alternatives according to a uniform test regime in the course of comparative equipment tests. This was preceded by the development of a concept for the evaluation of the measurement quality of air entrainment testers, the development of a uniform testing regime, the design of basic mixtures (a top and bottom concrete) and their concrete technology variations. During the laboratory tests, relevant fresh concrete parameters were recorded for parallel data evaluation and precision determination of individual air content testers. In addition, air entrainment parameters were determined on hardened concrete using selected mix designs and also checked externally with the aim of being able to validly assess the transferability of air entrainment measurement results in fresh concrete to the air entrainment content in hardened concrete. The recording of selected strength parameters also made it possible to reflect on the top and bottom concretes used in construction practice. The air void contents determined conventionally by the pressure equalization method was influenced by the type of test execution, e.g. the type and intensity of compaction, the number of compacted concrete layers and the skill of the laboratory technician. In addition, the mixing technique, the temperature and the handling of the fresh concrete during transportation and installation also played a decisive role. The results of the comparative tests showed that the concrete technology parameters, such as cement content, maximum aggregate size, target LP content and w/c ratio, had a considerable effect on the quality of the measured values in some cases. A technical comparison of conventional testing equipment from different manufacturers showed that, despite the same service life and calibration rate, individual differences in the quality of the measured values were found for identical models. Alternative testing techniques such as the HYDRO_5 which is based on the water column test method and a working pressure of 2 bar, and the Super Air Meter (1 bar working pressure) generally proved to be sufficiently precise. (A)]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 09:48:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2543095</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Performance schneller PMMA-Versiegelungen</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2519021</link>
      <description><![CDATA[Für Abdichtungen auf Brücken hat sich die in den "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING)", Teil 6 Abschnitt 1 (alt ZTV-ING 7-1) geregelte Bauweise bestehend aus einer Polymerbitumen-Schweißbahn in Kombination mit einer Versiegelung oder einer Grundierung aus Epoxidharz bewährt. Circa 98 % der Brücken im Zuge der Bundesfernstraßen werden mit dieser Bauweise abgedichtet. Aufgrund der für die Versiegelung oder Grundierung verwendeten Epoxidharze können diese Abdichtungssysteme in der Regel nur bei Temperaturen über 8 Grad Celsius eingebaut werden. Dadurch sind der Anwendung im Frühjahr und im Herbst Grenzen gesetzt. Die Nichtbeachtung dieser Grenzen ist eine der Hauptschadensursachen in der Praxis. Die jüngste Entwicklung von Versiegelungen und Grundierungen auf der Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) kann helfen, den Anwendungszeitraum deutlich zu vergrößern. Durch eine temperaturabhängige Dosierung des Härtepulvers können PMMA-System so eingestellt werden, dass sie auch bei niedrigen Einbautemperaturen innerhalb von 0,5 bis 1,5 Stunden aushärten. Das Aufschweißen der Polymerbitumen-Schweißbahnen kann unmittelbar danach erfolgen. Durch das schnelle Aushärten sind die aufgebrachten Schichten auch schnell feuchtigkeitsunempfindlich ("regenfest"), was bei Epoxidharzsystemen bei niedrigen Einbautemperaturen oftmals zu Problemen führt (Carbamatbildung). Ein großer Vorteil besteht darin, dass hinsichtlich der eigentlichen Abdichtung weiterhin die bewährte Bauweise aus Polymerbitumen-Schweißbahnen verwendet wird. Im Rahmen der durchgeführten Erfahrungssammlung konnte anhand der Rückmeldungen von 25 ausgeführten Baumaßnahmen die grundsätzliche Anwendbarkeit von Versiegelungen und Grundierungen auf der Basis von PMMA nachgewiesen werden. Außerdem ergaben sich baustoffspezifischen Besonderheiten, die für einen sicheren Einbau zu beachten sind. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: By far the most frequently used waterproofing systems for concrete bridges in Germany (approximately 98 %) are the waterproofing systems according to "Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING)" Part 6-1 (formerly ZTV-ING 7-1), consisting of a polymer bitumen welding membrane and a protective layer of mastic asphalt. The concrete surface is treated with an epoxy resin sealing. The epoxy resins normally used require a minimum installation and curing temperature of approximately 8 degrees Celsius and a maximum relative humidity of 85 % for installation and curing. The development of alternative sealings or primers that are less sensitive to low installation temperatures and/or moisture (rain, dew) would be expedient for extending the installation period for waterproofing systems on bridges. One possible solution is the use of sealings or primers based on polymethylmethacrylate (PMMA), which can be installed almost independently of the temperature of the substrate. In recent years (as at 2018), more than 30 projects have been carried out with PMMA-based sealings or primers following approval in individual cases. As part of this project, a collection of experience from completed projects was carried out to provide proof of suitability and to determine the necessary installation conditions. The experiences of both the client and the contractors were recorded and analysed for 25 projects. The predominantly positive results show the basic applicability of PMMA-based sealings and primers for the described application purpose. In addition, a list of special features specific to the construction material that must be observed for safe installation was derived from the feedback.]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 09:00:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2519021</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Querkraft- und Torsionstragfähigkeit von Betonbrücken im Bestand</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2494739</link>
      <description><![CDATA[Ziel war, auf der Grundlage experimenteller und theoretischer Untersuchungen Möglichkeiten für eine zutreffendere Abschätzung der Querkraft- und Torsionstragfähigkeit von Spannbetonbrücken im Bestand mit geringen Querkraftbewehrungsgraden zu entwickeln. Einerseits erfolgte die Weiterentwicklung der bestehenden Bemessungsverfahren auf Stufe 2 der "Regelungen und Richtlinien für die Berechnung von Ingenieurbauten (BEM-ING)" Teil 2. Andererseits wurden Handlungsempfehlungen für vertiefte Berechnungsmodelle, die in Stufe 4 der BEM-ING Teil 2 Anwendung finden können, erarbeitet, um eine Entscheidungs- und Anwendungshilfe zur Bewertung der Standsicherheit für Querkraft und Torsion der betreffenden Brückenbauwerke bereitzustellen. Um die realen Systemeigenschaften der Brückenüberbauten hinsichtlich der Biege- und Schubschlankheit sowie der Belastungsart möglichst repräsentativ abzubilden, wurden großformatige nachträglich vorgespannte Versuchskörper an drei verschiedenen Forschungseinrichtungen getestet. Während an der RWTH Aachen University an 16,5 m langen Durchlaufträgern und an der TU München an 4,5 m langen Substrukturen Querkraftversuche mit den Einflussparametern Querschnittsform, Querkraftbewehrungsgrad, Vorspanngrad, Durchlaufwirkung, Belastungsart und Verbundbedingung der Längsbewehrung durchgeführt wurden, sind an der TU Dortmund Querkraftversuche mit zusätzlicher Torsion an 12 m langen Durchlaufträgern unter Variation der Querschnittsform, der Interaktion von Momenten-, Querkraft- und Torsionsbeanspruchung, der Druckstrebenneigung und der Bügelformen untersucht worden. Im Bericht wird zunächst eine Zusammenfassung der Bemessung von Spannbetonbauteilen für Querkraft sowie Querkraft mit zusätzlicher Torsion nach aktueller Norm sowie der verfeinerten Bemessungsansätze auf Stufe 2 der BEM-ING Teil 2 gegeben und das Sicherheitskonzept der Bemessung im Bauwesen erläutert. Anschließend werden die experimentellen Untersuchungsprogramme der drei teilnehmenden Universitäten in Aachen, München und Dortmund dargestellt. Um die analytischen und numerischen Verfahren auf Stufe 2 und Stufe 4 der BEM-ING Teil 2 anzuwenden und zu vergleichen, werden des Weiteren experimentelle Untersuchungen aus der Literatur und ausgewählten Bauwerke dokumentiert, die zur Nachrechnung mit verschiedenen Modellen herangezogen wurden. Auf Grundlage der umfangreichen experimentellen Untersuchungen sowie einer Datenbankauswertung mit knapp 1.300 Querkraftversuchen an Stahl- und Spannbetonträgern mit und ohne Querkraftbewehrung erfolgte eine Erweiterung der Querkraft- und Torsionsmodelle der Stufe 2 der BEM-ING Teil 2. Dadurch konnte eine realistischere Erfassung der günstigen Einflüsse gegliederter Querschnittsformen (bV,eff), einer Beanspruchung infolge verteilten Lasten (ΔVEd) und einer Vorspannung samt Spannungszuwachs (P+ΔP) ermöglicht werden. Anhand der durchgeführten Versuche mit Querkraft und zusätzlicher Torsion konnte gezeigt werden, dass durch Umlagerungen der inneren Kräfte eine Rotation der Druckstrebe im Bereich 1,75 kleiner gleich cotθ kleiner gleich 2,5 möglich und die freie Wahl der Druckstrebenneigung cotθ daher gerechtfertigt ist. Weiterhin dürfen unterschiedliche θ für die Nachweise für Querkraft sowie Querkraft und Torsion angesetzt werden. Allerdings wird empfohlen, den Beiwert der Betondruckfestigkeit ν abhängig vom Überbauquerschnitt abzumindern. Der Nachweis gegen Betondruckversagen bei kombinierter Beanspruchung erfolgt dann auf Basis einer linearen Interaktion aus Querkraft und Torsion (V + T). Die Anwendung der vorgeschlagenen Weiterentwicklung der Querkraft- und Torsionsbemessung auf vier bestehende Brücken verdeutlicht den in der Praxis dringend benötigten Mehrwert des verfeinerten Bemessungsansatzes auf Stufe 2 der BEM-ING Teil 2. Neben der Vorstellung in Stufe 4 der BEM-ING Teil 2 gängiger Verfahren zur Brückennachrechnung werden jeweils die wesentlichen Schritte der Berechnung beziehungsweise Modellierung erläutert. Auf Basis einer anschließenden Bewertung der wissenschaftlichen Verfahren werden Empfehlungen für eine breitere und trotzdem ausreichend sichere Anwendung für die Praxis gegeben. Hierbei werden unter anderem die Art der Modellierung, der Ansatz der Materialkennwerte, ein angepasstes Sicherheitskonzept für nichtlineare Verfahren einschließlich der Modellunsicherheit, der Umgang mit nicht normkonformer Bügel- und Längsbewehrung sowie die Vergleichbarkeit mit den anderen Stufe 4-Verfahren berücksichtigt. Für eine Auswahl der betrachteten Verfahren wurden durch vertiefte Untersuchungen Handlungsempfehlungen erarbeitet, die im Format und Wording an die BEM-ING Teil 2 angepasst wurden. In einem abschließenden Benchmark-Test wurde eine Auswahl an Versuchen und deren Nachrechnung dokumentiert, sodass in Zukunft die Eignung weiterer wissenschaftlicher Verfahren zur Nachrechnung von Betonbrücken bewertet werden kann. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: The project aimed at developing possibilities for a more accurate calculation of the shear and torsion capacity of prestressed concrete bridges with low shear force reinforcement ratios in existing structures based on experimental and theoretical investigations. On the one hand, existing methods on level 2 of the "Regelungen und Richtlinien für die Berechnung von Ingenieurbauten (BEM-ING)" Part 2 were further developed. On the other hand, recommendations for refined calculation models, which can be applied in level 4 of the BEM-ING Part 2, were developed in order to provide a decision and application support for the evaluation of the stability for shear and torsion of the bridge structures. In order to reproduce the real properties of bridge superstructures as representatively as possible with regard to bending and shear slenderness as well as the type of loading (line and point loads), large-scale post-tensioned test specimens were tested at three different research institutions. While shear tests with the investigation parameters cross-sectional shape, amount of shear reinforcement, degree of prestressing, influence of the structural system of multi-span beams, loading type and bond condition of the longitudinal reinforcement were carried out at RWTH Aachen University on 16.5 m continuous beams and at TU Munich on 4.5 m substructures, shear tests with additional torsion with variation of the cross-sectional shape, the interaction of moment, shear and torsion loading, the compression strut inclination and the stirrup shapes were investigated at the TU Dortmund on 12 m continuous beams. The report presents the results of the experimental and theoretical investigations.]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 09:02:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2494739</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Prognose der Wirtschaftlichkeit von Betonfahrbahndecken. Bauweisen RStO/RDO</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2458922</link>
      <description><![CDATA[Bei Betonfahrbahnen erfolgt die Festlegung der Deckendicke entweder standardisiert gemäß den „Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO)“ oder rechnerisch mit Hilfe der „Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung von Betondecken im Oberbau von Verkehrsflächen (RDO Beton)“, wobei letztere erst in jüngerer Vergangenheit vermehrt bei hochbelasteten Streckenabschnitten zur Anwendung kommen. Da die Aufwendungen bei einer Dimensionierung nach den RDO Beton im Vorfeld höher sind, sollte untersucht werden, welche Ausführungsart (nach RStO oder RDO) insgesamt wirtschaftlicher und demnach auch nachhaltiger ist. Hierfür wurden Verfahren herangezogen, die zum einen die Entwicklung der strukturellen Substanz als auch die Entwicklung der verschiedenen Performance-Kenngrößen abbilden. Durch Kombination lassen sich schließlich spezielle Eingreifzeitpunkte für Erhaltungsmaßnahmen eruieren. Angewendet wurden die Verfahren auf acht Untersuchungsstrecken aus dem Netz der Bundesautobahnen. Aufbauend auf den tatsächlichen ermittelten Substanzzustandsgrößen wurde die jeweilige Entwicklung der Ausfallrate berechnet sowie anschließend die Entwicklung der Performance-Kenngrößen für jeden Streckenabschnitt bestimmt. Darauf aufbauend wurden gegebenenfalls notwendige Erhaltungsmaßnahmen ermittelt und bei Einfluss der Maßnahme auf die Substanz die Entwicklung der Ausfallrate neu bestimmt. Dadurch konnte die Nutzungsdauer einer jeden Strecke bis zum wirtschaftlichen Nutzungsausfallzeitpunkt ermittelt werden. Für den Wirtschaftlichkeitsvergleich wurden schließlich Bau- und Erhaltungskosten abgeschätzt und die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen auf der Grundlage der Ausfallrate und der Gebrauchseigenschaften bestimmt. Für einen Vergleich sollten schließlich die Kosten pro Jahr und km für jeden Streckenabschnitt und einen Nutzungszeitraum von 30 Jahren ermittelt werden. Die Gesamtkosten der Erhaltungsmaßnahmen wurden hierfür durch den betrachteten Zeitraum von 30 Jahren geteilt. Die Kosten, die sich aus dem Bau der Fahrbahn ergeben haben, wurden jedoch auf die prognostizierte Lebensdauer bezogen, um den Restwert der Strecke zu berücksichtigen. Das Ergebnis hat gezeigt, dass die Kosten der RStO-Baulose deutlich mehr streuen und im Niveau über denen der RDO-Baulose liegen. Der Hauptgrund für die wirtschaftlichen Vorteile der RDO-Baulose liegt offensichtlich in den besseren bautechnischen Anforderungskriterien, die bereits in der Planungsphase aufgestellt wurden und in der Ausschreibung Berücksichtigung fanden. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: In the case of concrete pavements, the thickness of the surface is determined either in accordance with the „Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO)“ standard or by calculation with the aid of the „Richtlinien für die rechnerische Dimensionierung von Betondecken im Oberbau von Verkehrsflächen (RDO Beton)“, whereby the latter has only recently been increasingly used for highly loaded sections of roads. Since the costs of dimensioning according to the RDO Beton are higher in advance, the research project was to investigate which type of execution (according to RStO or RDO) is more economical overall and therefore also more sustainable. For this purpose, methods were used that depict the development of the structural substance as well as the development of the various performance parameters. By combining the two, it is possible to determine specific points in time at which maintenance measures should be carried out. The methods were applied to eight test sections from the federal highway network. Based on actually determined substance parameters, the respective development of the failure rates was calculated and then the development of the performance parameters was determined for each section. Any necessary maintenance measures were determined and the development of the failure rate was redetermined if the measure had an influence on the substance. This made it possible to determine the useful life of each section up to the point of economic loss of use. Finally, for the economic comparison, construction and maintenance costs were elicited and the necessary maintenance measures were determined on the basis of the failure rate and the usage properties. For a comparison, the costs per year and km for each section and a service period of 30 years were to be determined. The total costs of the maintenance measures were divided by the considered 30-year period. However, the costs resulting from the construction of the roadway were based on the predicted service life in order to take into account the residual value of the road. The result showed that the costs of the RStO construction sections spread significantly more and higher in level than those of the RDO construction sections. The main reason for the economic advantages of the RDO construction sections is obviously the better structural engineering requirement criteria, which were already established in the planning phase and were taken into account in the invitation to tender. (A)]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 09:55:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2458922</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Einsatz klinkerreduzierter Zemente: Neue Zemente im Spannungsfeld zwischen Ressourcenverfügbarkeit und Dauerhaftigkeit</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2448627</link>
      <description><![CDATA[Die Betonbauweise ist derzeit weltweit noch für rund 5 bis 7 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Eine deutliche Reduzierung dieser Emissionen gelingt durch die Absenkung des Klinkergehalts im Zement. Als Klinkerersatz wird verstärkt Kalkstein genutzt, weil die Verfügbarkeit anderer Zementhauptbestandteile, wie zum Beispiel Flugasche oder Hüttensand, langfristig nicht gesichert ist. Basierend auf den Erfahrungen mit bereits am Markt verfügbaren Portlandkompositzementen wurden die Regelwerke um neue klinkerreduzierte Zemente wie CEM II/C-M und CEM VI erweitert. Aus der Abwägung zwischen Ressourcenverfügbarkeit und der Notwendigkeit zur CO2-Minderung kann das Verlassen des "One-fits-all"-Prinzips (ein Zement für Betone aller Expositionsklassen) einen Lösungsansatz darstellen. Dyckerhoff hat hierzu für mehrere Standorte entsprechende Zulassungen beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für CEM Il/C-M-Zemente erhalten. Ende 2020 wurde bereits mit dem Einsatz im Transportbeton gestartet, um Erfahrungen bezüglich Zusatzmittelverträglichkeit aber auch zur Kombinierbarkeit mit anderen Zementen zu sammeln.]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 10:23:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2448627</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Brückenfertigteile aus hochfestem Beton. (Kurzbericht)</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2452383</link>
      <description><![CDATA[Im Brückenbau ist aktuell der Einsatz von Betonen auf eine Festigkeit von kleiner oder gleich C50/60 beschränkt, da für die einwandfreie Herstellung von Bauteilen aus hochfestem Beton deutlich höhere Anforderungen an die Betonherstellung, die Verarbeitung und die Nachbehandlung zu stellen sind. Diese Beschränkung soll für Fertigteile von Brückenbauwerken, deren Herstellung unter werksmäßigen Bedingungen erfolgt, aufgehoben werden. Ziel des Projektes war eine systematische Untersuchung zu den Auswirkungen der Planung von Brücken mit Fertigteilen aus hochfestem Beton. Es sollten insbesondere die Frage nach den Grenzen dieser Bauweise zur Vermeidung einer dynamischen Anregung unter Verkehr oder zur Sicherstellung der Stabilität beantwortet, Einsparpotentiale bei Querschnittsabmessungen und Gewicht quantifiziert und ergänzende Regeln beziehungsweise Entwurfsparameter für die Planung von Straßenbrücken erarbeitet werden. Es wurden zunächst Typenentwürfe für ein einfeldriges Brückenbauwerk zur stützenfreien Überführung eines achtspurigen Autobahnquerschnitts (RQ 43,5) erarbeitet. Das Bauwerk wird als vorgespannte Fertigteilkonstruktion mit normalfester Ortbetonergänzung ausgeführt. Zur Quantifizierung des Einflusses des hochfesten Betons werden Entwürfe mit Fertigteilträgern aus hochfestem Beton und Normalbeton gegenübergestellt. Grundlegendes Regelwerk für die Querschnittsausbildung ist der Entwurf der "Regelungen und Richtlinien für die Berechnung und Bemessung von Ingenieurbauten (BEM-ING)" mit Angaben zu Mindestabmessungen und Empfehlungen zum maximalen Gewicht von Fertigteilträgern. So ist für Einfeldträger mit Spannweiten bis zu 45 m als Anhaltswert die Schlankheit des Gesamtquerschnitts auf einen Wert zwischen L/H=15 und L/H=25 und das Fertigteileigengewicht auf circa 110 Tonnen zur Gewährleistung des Transportes und der Montage zu begrenzen. Die Untersuchungen zeigten, dass der Einsatz von hochfestem Beton zu einer deutlichen Reduktion der Trägerhöhe und des -gewichts führt, sodass auch bei großen Spannweiten Konstruktionshöhen von L/25 machbar sind. Insbesondere im Hinblick von Ersatzneubauten mit vorgegebener Gradiente und einzuhaltendem Lichtraumprofil bietet der Einsatz von hochfestem Beton somit ganz neue Möglichkeiten. Mit wachsender Biegeschlankheit der Spannbetonträger kommt der Kippsicherheit, der dynamischen Beanspruchbarkeit und der statischen Verformungen im Gebrauchszustand unter Verkehr eine immer größere Bedeutung zu. Auf Basis der Typenentwürfe wurden die Auswirkung des hochfesten Betons auf das Systemverhalten untersucht. Im Endzustand ist ein Kippversagen der Fertigteilträger durch ein seitliches Ausweichen des Druckgurtes aufgrund der Ortbetondecke nicht maßgebend. Auch ein Knicken der Stege kann aufgrund der internen Vorspannung ausgeschlossen werden. Die Untersuchungen konzentrieren sich daher auf die Bewertung der Kippstabilität im Bauzustand. Es zeigte sich, dass der Zustand des aufgehängten Trägers während des Hebens maßgebend ist. Als wesentliche Einflussfaktoren auf die Kippsicherheit wurde neben der Größe der Vorverformungen des Trägers infolge Herstell- und Montagetoleranzen, der Abstand der Hebepunkte vom Trägerende und die Druckgurtbreite vor allem der Vorspanngrad identifiziert. So wird bei schlanken Trägern die geringere Biegesteifigkeit des Trägers durch einen höheren Vorspanngrad kompensiert, um die vertikalen Verformungen zu reduzieren und/oder eine Rissbildung im Endzustand unter Verkehr zu vermeiden. Im Bauzustand steigt jedoch die Gefahr der Rissbildung im Obergurt, was die Querbiegetragfähigkeit herabsetzt und damit die Kippsicherheit signifikant reduziert. Die Wahl einer Vorspannung im nachträglichen Verbund oder eine Mischbauweise mit Spanngliedern im sofortigen Verbund ist in Hinblick der der Kippstabilität im Bauzustand daher zu empfehlen. Insgesamt konnte bei allen Entwürfen eine ausreichende Kippsicherheit nachgewiesen werden. Eine weitere Erhöhung der Anhaltswerte der Schlankheit oder der Spannweite bei Einfeldbrücken gemäß BEM-ING wird auch in Hinblick einer Verformungsbegrenzung nicht empfohlen. Für den Nachweis der Kippsicherheit der Bauzustände wird statt der Überprüfung eines Grenzkriteriums die Verwendung des Verfahrens nach Robert F. Mast (1993) empfohlen. Die dynamischen Untersuchungen zeigten, dass eine starke dynamische Vergrößerung der Verkehrslasten nur stattfindet, wenn sich der für die Bemessung maßgebliche Lastfall aus wenigen schweren Lastwagen zusammensetzt, welche mit bedeutender Geschwindigkeit fahren. So ist bei Brücken mit großer Spannweite die Belastung durch ein Einzelfahrzeug für die Brückenträger unerheblich, auch wenn es zu massiver dynamischer Vergrößerung kommt. Dies spiegelt sich auch im mit wachsender Spannweite sinkenden Schwingbeiwert gemäß DIN 1072 wider, der bei Spannweiten größer oder gleich 50 m den Wert 1,0 annimmt. Es konnte gezeigt werden, dass das normative Lastmodell LM1 gemäß Eurocode (EC) 1 die dynamische Vergrößerung aus Verkehr ausreichend abdeckt und auf eine dynamische Untersuchung von Brücken mit Trägern gemäß dem aktuellen Entwurf der BEM-ING verzichtet werden kann. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: In bridge engineering the concrete strength is actually limited to the class C50/60. Since control of temperature during production, placement and curing plays a crucial role in the quality, strength and durability of high-strength concrete, this restriction shall be lifted for prefabricated parts of bridge structures that are manufactured under factory conditions. The project aimed at systematically investigating the effects of planning bridges with prefabricated parts made of high-strength concrete. In particular, the question of the limits of this construction method to avoid dynamic excitation under traffic or to ensure stability should be answered, potential savings in cross-sectional dimensions should be quantified and additional rules or design parameters for the planning of road bridges should be worked out.]]></description>
      <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 13:58:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2452383</guid>
    </item>
    <item>
      <title>10. BASt-Tunnelsymposium vom 5. November 2024. Tagungsband</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2449078</link>
      <description><![CDATA[Der angestrebte langlebige, wirtschaftliche und sichere, insbesondere jedoch auch nachhaltige Bau und Betrieb von Straßentunneln führt zu neuen Anforderungen an die Konstruktion sowie die betriebs- und sicherheitstechnische Ausstattung. Diese gilt es sowohl in der Planungs- aber auch in der späteren Bau- und Betriebsphase entsprechend umzusetzen. Die Beiträge der Vortragsveranstaltung befassen sich mit diesen aktuellen Themen zu Planung, Bau und Betrieb von Straßentunneln und greifen die Anforderungen auf. Im Themenblock Planung wird ein Praxisbeispiel für die Anwendung einer BIM-basierten Arbeitsweise in der Betriebsphase eines Tunnels aufgezeigt. Die beiden Beiträge zur Anwendung risikobasierter Untersuchungsverfahren zur Ermittlung des Einflusses unterschiedlicher Abstände zwischen Pannenbuchten beziehungsweise eines steigenden Anteils von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben auf die Tunnelsicherheit sollen Planern, aber auch Tunnelbetreibern eine bessere Einschätzung gegebenenfalls zu ergreifender Maßnahmen ermöglichen. Hilfestellung für den Tunnelbetreiber, einen Tunnel auch bei eingeschränkter Funktionalität betriebstechnischer Einrichtungen weiter zu betreiben, soll die Darstellung hierfür zu gewährleistender minimaler Betriebsbedingungen bieten. Des Weiteren wird über Versuche zum Verhalten von Tunnelnutzenden in Entfluchtungssituationen berichtet. Im Themenblock Bautechnik wird der Fragestellung nachgegangen, wie der Einsatz von selbstverdichtendem Beton mit Zusatz von Polypropylen-Fasern einen positiven Einfluss auf die Betonqualität bei Innenschalen haben kann. Zum Thema Nachverpressung von Tunnelinnenschalen und der Reichweite verschiedener Injektionsmaterialien und -systeme wird über durchgeführte großmaßstäbliche Laborversuche berichtet. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der Einhaltung der gesetzten Klimaziele hat die CO2-neutrale Erzeugung von Energie hohe Priorität. Die Vorträge des Themenblocks Nachhaltigkeit setzen sich einerseits mit dem Potenzial der Einsparung von Energie und zum anderen mit der Substitution fossiler durch regenerative Energieerzeugung auseinander. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: The desired long-lasting, economical and safe, but above all sustainable construction and operation of road tunnels leads to new requirements for the construction as well as the operational and safety equipment. These must be implemented accordingly both in the planning phase and in the subsequent construction and operation phase. The contributions at the conference deal with these current topics relating to the planning, construction and operation of road tunnels and address the requirements. In the thematic block dealing with planning, a practical example of the application of a BIM-based working method in the operational phase of a tunnel will be presented. The two contributions on the application of risk-based investigation methods to determine the influence of different distances between breakdown bays respectively an increasing proportion of vehicles with alternative propulsion systems on tunnel safety are intended to enable planners and tunnel operators to better assess any measures to be taken. The presentation of the minimum operating conditions to be guaranteed for this purpose is intended to help tunnel operators to continue operating a tunnel even if the functionality of operational equipment is restricted. Furthermore,  there is a contribution on experiments on the behaviour of tunnel users in escape situations. In the thematic block on construction technology, the question of how the use of self-compacting concrete with the addition of polypropylene fibres can have a positive influence on the concrete quality of tunnel linings will be investigated. On the subject of post-grouting of tunnel linings and the range of different grouting materials and systems, large-scale laboratory tests will be reported on. In view of the ongoing climate change and the need to meet climate targets, CO2-neutral energy production is a high priority. The presentations in the thematic block concerning sustainability will look at the potential for saving energy on the one hand and substituting fossil fuels with renewable energy generation on the other. (A)]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 09:25:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2449078</guid>
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    <item>
      <title>Technisches Handbuch Dauerhafte Verkehrsflächen mit Betonpflastersteinen: Planung, Ausführung, Erhaltung</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2437901</link>
      <description><![CDATA[Das Technische Handbuch ist ein Leitfaden für die Planung, Ausführung und Erhaltung von Verkehrsflächenbefestigungen mit Betonpflasterdecken. Es basiert auf den Vorgaben der Technischen Regelwerke für Verkehrsflächen sowie auf theoretischen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen. Ziel ist es, dauerhaft haltbare Flächenbefestigungen mit Betonpflasterdecken herzustellen und Schäden an derartigen Befestigungen zu vermeiden. Es werden die relevanten Anforderungen und Empfehlungen der derzeit gültigen Technischen Regelwerke aufgezeigt und anschaulich erläutert. Das Handbuch behandelt ausschließlich Pflasterdecken mit Pflastersteinen aus Beton in ungebundener Ausführung, wie sie in den ZTV Pflaster-StB beschrieben sind. Davon abweichende Bauweisen, wie zum Beispiel versickerungsfähige Pflasterbefestigungen und solche mit Großformaten aus Beton, werden sowohl in separaten Technischen Regelwerken, als auch in separaten Merkblättern des SLG behandelt. (A)]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:29:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2437901</guid>
    </item>
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      <title>Merkblatt für Randeinfassungen und Entwässerungsrinnen: M RR</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2437902</link>
      <description><![CDATA[Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) hat nun neu das "Merkblatt für Randeinfassungen und Entwässerungsrinnen" (MRR) mit einer Ausgabe 2023 herausgegeben. Das Merkblatt ist insbesondere auf der Grundlage baupraktischer Erfahrungen Maßstab für fachgerechtes Verhalten bei der Planung und Ausführung von Entwässerungsrinnen und Randeinfassungen. Nach einführenden kurzen Erläuterungen zu Begriffen und zum Geltungsbereich wird auf die Ausführungsarten und die zu erwartende Verkehrsbelastung eingegangen. Im Weiteren werden ausführliche bautechnische Planungshinweise sowie Erläuterungen zu den Baustoffen und zur Ausführung gegeben, wobei auf die unterschiedlichen Elemente und Produkte auch mithilfe zahlreicher erläuternder Bilder detailliert eingegangen wird.]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:29:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2437902</guid>
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      <title>Planung und Herstellung von Randeinfassungen und Entwässerungsrinnen – das neue Merkblatt M RR</title>
      <link>https://trid.trb.org/View/2431637</link>
      <description><![CDATA[Das neu erarbeitete FGSV-Merkblatt für Randeinfassungen und Rinnen (M RR) ergänzt die Inhalte von ATV DIN 18318 und ZTV Pflaster-StB. Es beinhaltet zahlreiche bautechnische Planungshinweise, Baustoffanforderungen sowie Hinweise zur Ausführung von Randeinfassungen und Entwässerungsrinnen an Verkehrsflächen. Es umfasst einerseits Randeinfassungen sowie offene und auch geschlossene Entwässerungsrinnen aus vorgefertigten Elementen (aus Beton, Naturstein und Klinker). Andererseits werden aber auch monolithisch aus Beton hergestellte Randeinfassungen und Rinnen sowie Gussasphaltrinnen und Asphalthochborde behandelt. Anhand der Verkehrsbelastung sind Belastungskategorien für Randeinfassungen und Rinnen abgegrenzt worden, anhand derer die bautechnischen Anforderungen differenziert werden. Für Randeinfassungen und Entwässerungsrinnen aus vorgefertigten Elementen sind bautechnische Grundsätze, wie die Ausbildung der Fugen und der Bewegungsfugen sowie die Ausführung von Einfassungen, Muldenrinnen und Bordrinnenkonstruktionen, enthalten. Insbesondere die Umsetzung der Anforderung der ZTV Pflaster-StB an die Druckfestigkeit von Fundament- und Rückenstützenbeton bei der Planung und Bauausführung wird thematisiert. Hinsichtlich der Prüfung und Beurteilung der Druckfestigkeit stützen sich die Empfehlungen auf die Anwendung der neuen TP Pflaster-StB. Auch für die immer häufiger verwendeten Klebeborde werden Einbauempfehlungen gegeben. Zu den unterschiedlichen geschlossenen Entwässerungsrinnen in Form von Kasten-, Schlitz-, und Bordschlitzrinnen sind Hinweise zur Auswahl der Klasse und zur Bauausführung formuliert. (A) ABSTRACT IN ENGLISH: The new "Additional Technical Recommendations for Edgings and Drainage Channels" contain useful planning tips and construction recommendations in addition to the "General Technical Specifications in Construction Contracts (ATV) – Sett and Slab Pavements and Edgings (DIN 18318)" and the "Additional Technical Conditions of Contract and Directives for the Construction of Block and Slab Pavements and Edgings (ZTV Pflaster-StB)". For edgings and drainage channels constructed by using prefabricated elements (of concrete, natural stone or clinker) recommendations concerning joints and expansion joints are included as well as important notes how to reach and control the requested concrete quality in the foundation and the backrest board. Additional topics are edgings and drainage channels in monolithic construction and drainage channels paved by using mastic asphalt. According to the predicted traffic load, a load category has to be determined to get specific planning tips and construction recommendations.]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:29:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://trid.trb.org/View/2431637</guid>
    </item>
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